FCE bewirbt sich um Werder Bremen
Eldagsen
(jab). Vor knapp zwei Jahren lockte das Gastspiel von Hannover 96 2500
Zuschauer zum FC Eldagsen. Jetzt wollen die Schwarz-Gelben Werder
Bremen ins Heinrich-Mund-Stadion locken. Dafür haben sie ein Video
gedreht, mit dem sie sich an einem Gewinnspiel des Hauptsponsors der
Bremer beteiligen. Jetzt müssen die Eldagsener Stimmen sammeln. Fans
können online auf www.so-geht-bank-heute.de für den FCE abstimmen – und
zwar einmal täglich bis zum 4. Juli. Als Hauptpreis winken neben dem
Freundschaftsspiel gegen Werder ein Sponsoringpaket im Wert von 50.000
Euro.
Neue Deister Zeitung, 18.06.2011
Die erfolgreichsten Torjäger der Region
Keiner trifft öfter als Eldagsens André Gehrke
Fußball
(jab). Wer einen zuverlässigen Knipser hat, ist klar im Vorteil.
Eindeutiger Beweis: der FC Eldagsen, der auch dank der 31 Tore von
André Gehrke den Titel in der Bezirksliga 4 feierte – öfter traf kein
Stürmer in der Region. Andererseits: Auch ein Torjäger ist keine
Lebensversicherung. Siehe FC Bennigsen: Trotz der insgesamt 27 Treffer
von Agwan Gevorgjan, der fast die Hälfte aller FCB-Tore erzielte, wäre
es zum Saisonende fast noch einmal eng geworden im Abstiegskampf der 1.
Kreisklasse. Wesentlich besser verteilt waren da die Treffer beim
Leistungsklassen-Klub SG Flegessen. Die besten sieben SGF-Torschützen
teilen sich insgesamt 50 Treffer – so mischten die Flegesser lange in
der Spitzengruppe mit.
Bezirksliga
A. Gehrke (FC Eldagsen) - 31
S. Wyrwoll (FC Springe) - 19
D. Offermann (FCS) - 10
S. Westenfeld (FCE) - 8
M. Hüsam (FCE) - 8
M. Westenfeld (FCE) - 8
B. Rathe (FCE) - 5
T. Engelhardt (FCE) - 5
F. Ramser (FCS) - 3
O. Geide(FCS) - 3
R. Klimke (FCS) - 3
D. Klippstein (FCS) - 3
P. Nieber (FCS) - 3
A. Remmov (FCS) - 3
Neue Deister Zeitung, 15.06.2011
Eldagsens Nachwuchs als guter Gastgeber
Nur die B-Junioren des FCE beim großen Sommerturnier Erster / Herren unterliegen Koldingen
Fußball.
Noel Schulz konnte einem leidtun. Tapfer warf sich der Knirps im Tor
der G-Junioren des TSV Godshorn in jeden Schuss – und musste doch öfter
hinter sich greifen als jeder andere Keeper beim fünften
Sommerturnier, das der FC Eldagsen zum Abschluss seiner Sportwerbewoche
anlässlich des 90-jährigen Vereinsbestehens ausrichtete. 55-mal in
fünf Spielen klingelte es in Noels Kasten – nur ein Tor erzielten seine
Vorderleute selbst – beim 1:11 gegen die Eldagsener Minis, die gegen
Godshorn ihren einzigen Sieg feierten.
Wer
auf den Spielfeld nicht so genau zielte, konnte seine Treffgenauigkeit
abseits des Platzes trainieren. So hatte Torsten Teppe von den
Eldagsener Jägerjungschützen auf der Tribüne des Heinrich-Mund-Stadions
einen Lichtpunkt-Schießstand aufgebaut, an dem die Kinder ausgiebig
übten. Und auf der Straße vor dem Stadion bot die Freiwillige Feuerwehr
Wasserspiele an, bei denen zum Beispiel Flaschen vom Tisch gespritzt
werden mussten.
Auch
auf dem Feld erwiesen sich die Eldagsener als gute Gastgeber. Allein
die B-Junioren sicherten sich den Turniersieg – und gaben dabei nur
beim 1:1 gegen Gestorf Punkte ab.
Nicht
ganz so gut lief es bei den FCE-Herren. Der Meister der Bezirksliga 4
bestritt am Sonnabend ein Einlagespiel gegen den Koldinger SV, Fünfter
der Staffel 2, und verlor mit 0:4. „Die Luft ist raus“, so Trainer
Karsten Bürst gelassen.
Auch
Jörg Gewetzki, Coach der C-Junioren des FC Springe, blieb trotz drei
Niederlagen seiner Elf, die immerhin Kreisliga-Vizemeister wurde, in
vier Spielen locker. Denn anders als die meisten seiner Trainerkollegen
von den insgesamt 35 teilnehmenden Teams, reiste er nicht mit der
Mannschaft der abgelaufenen Saison an, sondern baute schon die
nachrückenden D-Junioren ein – und die zahlten auf dem ungewohnten
Großfeld noch Lehrgeld.
Die Sieger
G-Junioren: TSV Limmer; F-Junioren: SpVg Laatzen; E-Junioren:
FC Springe; D-Junioren: SV Northen-Lenthe; C-Junioren: TT Hilsoccer;
B-Junioren: FC Eldagsen; A-/B-Juniorinnen: SG Bennigsen/Bredenbeck.
Neue Deister Zeitung, 14.06.2011
Sportgericht weißt FCE-Einspruch ab
Kein Erfolg in erster Instanz / Vorsitzender Westenfeld kündigt Rechtsmittel an
Fußball
(jab). Der FC Eldagsen ist mit seinem Einspruch gegen das
Aufstiegsverbot in die Landesliga vor dem Bezirkssportgericht
gescheitert. Der Beschluss des Gerichts vom Mittwochabend: „Der
Anrufung wurde nicht stattgegeben“, so Vorsitzender Thomas Hesse. Die
Begründung steht noch aus, für den FCE-Vorsitzenden Karl-Heinz
Westenfeld ist aber klar: „Wir werden in die nächste Instanz gehen.“ Das
heißt: Die Eldagsener legen Widerspruch beim NFV-Sportgericht ein.
Die
Zusammensetzung der Landesliga für die kommende Saison dürfte sich
also noch etwas länger hinziehen. Leidtragender ist dabei auch der HSC
BW Tündern, der als Vizemeister aufsteigen würde, wenn die Gerichte den
Beschluss des Spielausschusses, nach dem Eldagsen wegen fehlender
eigener Jugendteams nicht aufsteigen darf, bestätigen, aber nicht
sicher planen kann, solange das Verfahren nicht abgeschlossen ist. Das
gilt zwar auch für die Eldagsener, die aber, so versichert Westenfeld,
auch für die Landesliga ihren Kader nicht weiter verändern wollten.
Um
in der Landesliga spielen zu dürfen, sind laut Anhang 3 der
NFV-Spielordnung mindestens eine weitere Herrenmannschaft sowie eine
eigene A-, B- oder C-Juniorenmannschaft erforderlich. Eigene
Nachwuchsteams vom FCE nehmen in den geforderten Altersklassen
allerdings nicht am Spielbetrieb teil.
Die
Eldagsener argumentieren in ihrem Widerspruch aber, dass sie sehr wohl
eine eigene C-Juniorenmannschaft zum Spielbetrieb melden wollten, eine
entsprechende Staffel aber nicht zustande kam. Um das zu bestätigen,
waren auch FCE-Jugendleiter Mario Theska und Trainer Axel Geide als
Zeugen zur Verhandlung in Hildesheim geladen. „Sie wurden aber nicht
gehört, weil schnell anerkannt wurde, dass wir eine Meldung für eine
Elfer-Mannschaft abgegeben haben“, so Westenfeld.
Der
Knackpunkt, der möglicherweise auch das Gericht beeinflusste: Bei der
Staffel, die letztlich nicht zustande kam, handelte es sich um eine
Staffel für Mannschaften des älteren D-Juniorenjahrgangs, die als
C-Junioren firmiert hätten. Hintergrund: Im Kreis Hannover-Land waren
Elfer-D-Jugendmannschaften nach kurzer Zeit wieder abgeschafft worden.
Den Vereinen, die mit ihren älteren D-Junioren-Teams weiter auf dem
Großfeld spielen wollten, wurde die Gründung einer eigenen Staffel in
Aussicht gestellt, die letztlich aber nicht zustande kam, weil außer
dem FCE nur fünf weitere Klubs Interesse bekundeten. „Das kann man uns
doch nicht zum Vorwurf machen“, so Westenfeld.
Der
FCE stellt aber auch die in der Spielordnung geforderte Gründung von
Jugendfördervereinen, falls ein Klub keine eigenen Jugendmannschaften
stellen kann, infrage. Das würde gerade für kleine Klubs einen zu hohen
Aufwand bedeuten. Dazu, so Westenfeld, habe sich in einer
Verhandlungspause auch der Vorsitzende des NFV-Bezirks Hannover,
August-Wilhelm Winsmann, geäußert: „Er will sich dafür einsetzen, dass
die Regelung geändert wird.“
Neue Deister Zeitung, 10.06.2011
Von Eißenfüßen und Exzentrikern
Nach dem Bezirksliga-Titelgewinn: Eldagsens Trainer Karsten Bürst stellt seine „Meister-Jungs“ vor
Fußball
(jab). Der FC Eldagsen war die große Überraschung der abgelaufenen
Saison, sicherte sich sensationell den Titel in der Bezirksliga 4.
Entsprechend stolz ist Trainer Karsten Bürst auf seine Meister-Jungs –
für die NDZ stellt er jeden einzelnen Spieler vor:
Patrick Bürst:
Er ist immer ein sicherer Rückhalt. Das sieht man ja auch daran, dass
wir die zweitwenigsten Gegentore der Liga kassiert haben.
Sascha Hahnenberg:
Mann nennt ihn auch Eisenfuß. Er ist für jeden Stürmer ein
unangenehmer Gegenspieler und gewinnt bestimmt 90 Prozent seiner
Zweikämpfe.
Heinrich Eicke:
So einen Typen braucht jede Mannschaft: Es gibt kaum einen, der sich
so reinhängt und kameradschaftlich ist er eine echte Granate.
Adrian Gottschalk: Im
Spiel immer zuverlässig und auch neben dem Platz ganz wichtig. Er
organisiert alles im Hintergrund, zum Beispiel um die Mannschaftskasse.
Till Engelhardt:
Er hat mich am meisten überrascht. Er musste seine neue Position im
linken Mittelfeld erst finden, hat sie aber super ausgefüllt mit
enormer Laufbereitschaft. Und torgefährlich ist er auch geworden.
André Gehrke:
Er ist der Motor der Mannschaft, gibt den Takt vor und ist sich nicht
zu schade, die Drecksarbeit zu machen – André ist in allen Belangen der
wichtigste Mann. Wir können froh sein, dass er sich nicht verletzt
hat.
Tim Lösch:
Er konnte wegen seines Berufs so gut wie nie trainieren. Wenn er
reingekommen ist, hat er alles versucht, mehr war nicht zu erwarten.
Benjamin Rathe:
Er hat eine Riesensaison auf der Sechserposition gespielt, kurbelt
aber auch immer wieder die Offensive mit an. Viele Tore hat er nicht
geschossen, aber wichtige.
Matthias Hüsam:
Ich bin froh, so einen Spieler in der Mannschaft zu haben. Als
Ältester hat er die Jungs in schwierigen Situationen immer wieder mit
geführt.
Marius Westenfeld:
Trotz seiner jungen Jahre schon einer unserer wichtigsten Spieler. Als
er nach fünf Monaten Verletzungspause zurückkam, hatten wir gleich
mehr Qualität, er hat sich Sonntag für Sonntag zerrissen.
Benjamin Timmermann:
Ein exzentrischer Fußballer, der nicht immer einfach ist. Aber seine
Aufgaben hat er fast immer erfüllt. Man muss ihn eben nehmen, wie er
ist.
Moritz Engelhardt:
Er kam aus der 1. Kreisklasse, hat sich aber durch fleißige
Trainingsarbeit in die Stammelf gespielt, bis ihn eine
Knöchelverletzung wieder zurückgeworfen hat. Eine absolut positive
Überraschung.
Hendrik Luczak:
Unser Turm in der Schlacht. Bei hohen Bällen ist er fast immer
Kopfballsieger. Und mit Schuhgröße 48 grätscht er in brernzligen
Situationen auch am Boden immer noch die Bälle weg. Er hat fast ohne
Training eine tolle Saison gespielt.
Florian Siuts:
Einer der jungen Spieler, die in den letzten Jahren wenig zum Zug
kamen. Er hat sich aber zum Stammspieler entwickelt, der auf mehreren
Positionen einsetzbar ist. Hat einen großen Schritt gemacht.
Marcel Wendler:
Was ihm noch fehlt, ist die Arbeit in der Defensive. Hängt sich aber
immer voll rein und hat nie gemault, wenn er mal nicht gespielt hat.
Sebastian Westenfeld: Er
ist das Sprachrohr der Mannschaft, etwa wenn es um die Kasse geht. Er
bringt Emotionen auf den Platz. Spielerisch kann er aber wesentlich
mehr, als er in der Rückrunde gezeigt hat.
Neue Deister Zeitung, 08.06.2011
4:0 sorgt für einen langen Feier-Abend beim FCE
Eldagsen macht gegen Ronnenberg den Bezirksliga-Staffelsieg perfekt / Freudentränen beim Trainer
Fußball.
Schwarze und gelbe Luftballons stiegen über dem Heinrich-Mundt-Stadion
auf, der Spielmannszug brachte ein Ständchen und der Traktor für den
Triumphzug durch den Ort stand bereit. Mit einem 4:0 (2:0)-Erfolg gegen
die SG Ronnenberg machte der FC Eldagsen gestern die
Staffelmeisterschaft in der Bezirksliga 4 perfekt – es wurde ein langer
Feier-Abend.
Schon
fünf Minuten vor dem Schlusspfiff standen die Eldagsener Ersatzspieler
singend und springend am Spielfeldrand und feierten. Übergezogen
hatten sie gelbe Meister-T-Shirts, auf denen stand: „Ob Aufstieg oder
nicht, WIR waren einfach die Besten und Geilsten... Teamgeist statt
Geld!!!“ Der Spruch fasst zusammen, was den Eldagsener Erfolg vor allem
ausmacht: die große Eingeschworenheit der Mannschaft. „Das ist
Eldagsen“, sagte FCE-Vorsitzender Karl-Heinz Westenfeld. „Dass wir
nicht nur Fußball spielen, sondern zusammenhalten.“ Ob die Mannschaft
auch aufsteigen darf, entscheidet sich frühestens am Mittwoch, wenn das
Bezirkssportgericht in Hildesheim tagt.
Westenfeld
lobte in seiner Dankesrede auch Trainer Karsten Bürst, für den es in
dieser Saison schon der zweite Titel war – mit den A-Junioren des TSV
Gestorf hatte er bereits die Kreisliga-Meisterschaft eingefahren. „Dass
wir es ohne große Mittel gewuppt haben, ist sensationell“, so Bürst,
der sich die eine oder andere Freudenträne nicht verkneifen konnte.
„Und wenn man sieht, was andere Teams wie Barsinghausen, Tündern oder
Nienstädt für spielerisches Potenzial haben, ist es umso
bemerkenswerter. Wir mussten meistens über den Kampf kommen.“
Gegen
Ronnenberg war der allerdings nicht mehr nötig. Der Absteiger war dem
Angriffswirbel der Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit nicht
gewachsen, Eldagsen hätte schon zur Pause 5:0 führen müssen, doch
allein Marius Westenfeld scheiterte dreimal frei vor SG-Keeper René
Hanson (6., 22., 43.). Er traf aber auch zum 1:0, als er eine
Hereingabe von Hendrik Luczak freistehend einschob (14.). „Die frühe
Führung war für uns ganz wichtig“, sagte Kapitän André Gehrke, der
jeweils nach Pass von Marius Westenfeld das 2:0 (31.) und 4:0 (85.)
erzielte. Zwischendurch traf Matthias Hüsam per Kopfball nach einer Ecke
zum 3:0 (68.). Zuvor wäre Luczak in seinem letzten Spiel für den FCE
fast sein erster Saisontreffer gelungen, seinen Flugkopfball parierte
aber Hanson, Ronnenbergs Bester (68.). FCE-Keeper Patrick Bürst verlebte
einen ruhigen Nachmittag und musste nur bei einem Fernschuss von
Dennis Schüttler (77.) und einem Freistoß von Martin Gschmack (90.)
eingreifen.
FC Eldagsen:
P.Bürst – Eicke (71. Timmermann), Gottschalk, Hahnenberg –
T.Engelhardt (65. M.Engelhardt), Luczak (77. Pfahl), Gehrke, Hüsam,
Wendler – S.Westenfeld, M.Westenfeld.
Tore: 1:0 M. Westenfeld (14.), 2:0 Gehrke (31.), 3:0 Hüsam (68.), 4:0 Gehrke (85.).
Neue Deister Zeitung, 06.06.2011
Eldagsen lässt sich auf ein Remis nicht ein
Ein Sieg gegen Ronnenberg und die Meistersause beim FCE kann beginnen
Fußball
(jab). Der Titel in der Bezirksliga 4 ist greifbar nah für den FC
Eldagsen. Schon ein Remis am Sonntag (15 Uhr) im letzten Saisonspiel
gegen Absteiger SG Ronnenberg könnte reichen für die Schwarz-Gelben.
Und auch, wenn die Verantwortlichen lange nur vom Klassenerhalt
gesprochen haben – Platz 2 würde ihnen jetzt nicht mehr reichen. „Wir
stehen seit drei, vier Spieltagen oben. Wenn wir jetzt den Titel nicht
holen, wäre es eine Riesenenttäuschung“, sagt Trainer Karsten Bürst.
Selbst wenn es mit dem Aufstieg nicht klappen sollte, weil der
Spielauschuss wie berichtet den Eldagsenern wegen fehlender eigener
Jugendteams die Landesliga-Zulassung verweigert – „die Meisterschaft
wollen wir nicht mehr wegschenken“, sagt Bürst.
Deshalb
lässt er sich auf Rechenspiele nicht ein. Denn Verfolger Tündern hat
zwar zwei Punkte weniger und die um acht Treffer schlechtere
Tordifferenz, trifft aber auf den TSV Klein Berkel – gegen den die
Eldagsener vor zwei Wochen auch acht Tore schossen. Ein Sieg ist für
Bürst also Pflicht, „dabei ist es mir auch egal, ob wir schön spielen.
Mit einem knappen Ergebnis könnte ich leben“.
Auf
Benjamin Rathe wird er wohl verzichten müssen. Der war gegen Klein
Berkel umgeknickt, hatte vor einer Woche gegen Springe aber auf die
Zähne gebissen. Jetzt ist sein Knöchel dick geschwollen. „Wir werden
die Lücke schließen können“, sagt Bürst, der kontrollierte Offensive
ankündigt. „Wir müssen sicher stehen. Unser Tor schießen wir schon.“
Alles
andere als ein Eldagsener Sieg wäre eine Blamage. Seit mehr als zwei
Monaten hat Ronnenberg kein Spiel mehr gewonnen, die SG verlor zuletzt
neunmal in Folge. „Im Vorbeigehen werden wir sie aber auch nicht
abschießen“, warnt Bürst. Auf eine Meisterfeier ist er aber eingestellt
– wenn es klappt mit dem Titel, hat er am Montag frei.
Die
Entscheidung, ob die Eldagsener in die Landesliga aufsteigen dürfen,
wurde unterdessen vertagt. Das Bezirkssportgericht verhandelt den
Einspruch des FCE gegen die Entscheidung des Spielausschusses nun erst
am Mittwoch, 8. Juni. „Der Verein wünscht eine mündliche Verhandlung“,
erklärt der Vorsitzende des Gerichts, Thomas Hesse, „deshalb bin ich an
eine Ladungsfrist von sieben Tagen gebunden.“ Hesse hätte ein
schriftliches Verfahren gereicht, „da lediglich eine Rechtsfrage“ zu
klären sei. Der FCE begründet seinen Einspruch damit, dass er sehr wohl
eine eigene Elfer-C-Jugend-Mannschaft melden wollte, der NFV aber
keine geeignete Staffel gefunden habe. Hesse hat seine Zweifel, dass
das Argument zieht: „Im Kreis Hannover-Land spielen 97 C-Junioren-Teams
in acht Elfer-Staffeln“, sagt er.
Neue Deister Zeitung, 03.06.2011