Eldagsen scheitert 2:3 beim Neuling Hagen
Kampfbetonte Partie beschert Kartenfestival / Spielerische Mittel reichen nicht beim Aufsteiger
Fußball
(gö). Auch im dritten Punktspiel in Folge gelang dem FC Eldagsen kein
Sieg. Beim Neuling Germania Hagen kassierte die Mannschaft von Trainer
Karsten Bürst eine 2:3 (1:3)-Niederlage und verlor dadurch den Kontakt
zum Führungstrio in der Bezirksliga Staffel 4.
„In
der ersten Halbzeit zeigte meine Mannschaft eine indiskutable Leistung
in der Abwehr. Alle Spieler waren ein einziger Totalausfall“, betonte
Bürst, der uneingeschränkt zugab, dass sein Team momentan ein
Leistungstief durchlebt und dass aus den 90 Minuten in Hagen die Lehren
gezogen werden müssen. Darüber hinaus haderten die Gelb-schwarzen mit
dem Unparteiischen und hatten dabei auch das Gastgeberteam auf ihrer
Seite.
In
der kampfbetonten Begegnung ging Eldagsen durch Christian Marx (15.)
per Kopfball in Führung. Vorausgegangen war eine Flanke von André
Gehrke auf den zweiten Pfosten. Nach verteiltem Spiel von beiden Seiten
erzielte Nico von Stietencron (37.) den Ausgleich, als er nach einem
Lattenabpraller aus fünf Metern den Ball ins leere Tor einschob. Zwei
Minuten später hieß es 1:2 nach dem Treffer von Marvin Strobl, der aus
elf Metern ins lange Eck traf. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff
bereits die Vorentscheidung, erneut durch Stietencron, der einen krassen
Abwehrfehler der FC-Innenverteidung ausnutzte.
Zuvor hatte der Unparteiische seine Elfmeter-Entscheidung zugunsten der Eldagsener zum Freistoß korrigiert.
Nach
der Pause fanden die Gäste besser ins Spiel, konnten aber die Chancen
nicht nutzen. So Matthias Hüsam (60.), der allein vor dem Torwart stand
und Sebastian Westenfeld (70.), der aus acht Metern neben das Tor
traf.
In der 82. Minute gab der Unparteiische die gelbrote Karte für Sebastian Westenfeld und den Hagener Gutaj nach einer Rangelei.
In
der 88. Minute verkürzte Eldagsen durch Yannik Gronau. In der
Schlussphase drückten die Gäste mächtig und hatten in Matthias Hüsam
aus sechs Metern per Kopfball nach einer Flanke von Oliver Geide die
Chance zum Ausgleich wie ebenso Marius Westenfeld (90.), der zum
Ausgleich getroffen hatte – aber sich angeblich im Abseits befand. Nach
dem Spiel (90.+5) hatte Mannschaftsführer An-dré Gehrke dem
Unparteiischen die Hand gereicht, worauf dieser ihm die rote Karte
zeigte.
FC Eldagsen:
P. Bürst – Voges (46. Eicke), Timmeremann (65. Wendler), Gottschalk
(13. Gronau), Hüsam, M. Westenfeld, S. Westenfeld, ENgelhard, Gehrke,
Marx.
Tore: 0:1 Marx (15.), 1:1 von Stietencron (37.), 2:1 Strobl (39.), 3:1 von Stietencron (44.), 3:2 Gronau (88.).
Neue Deister Zeitung, 31.10.2011
Bürsts Ziel bis Jahresende: Vier Siege aus sieben Spielen
Bezirksliga 4: FC Eldagsen will seinen Durchhänger am Sonntag bei Aufsteiger Germania Hagen überwinden
Fußball
(jab). Nur einen Punkt holte Bezirksligist FC Eldagsen aus den letzten
beiden Spielen. Im Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) bei Aufsteiger
Germania Hagen soll wieder mal ein Dreier her, „damit wir oben
dranbleiben“, sagt Trainer Karsten Bürst. „Wir wollen nicht im
Niemandsland der Tabelle verschwinden.“
Kämpferisch
macht er seiner Mannschaft keinen Vorwurf. „Die Einstellung ist top,
aber spielerisch wollen wir uns verbessern.“ Die Leichtigkeit ist den
Schwarz-Gelben etwas abhanden gekommen. Auch, weil Spielmacher André
Gehrke von den Gegnern kaum noch Freiräume bekommt. Das konnte die
Mannschaft beim 1:2 in Exten und dem 2:2 zuletzten gegen Evesen nicht
kompensieren.
Die
Außen waren Bürst zu defensiv. „Wir haben zwei Sechser, die
absichern“, sagt er, „da müssen wir über die Außen mutiger nach vorne
spielen.“ Er stellt um: Für Benjamin Timmermann rückt Sebastian
Westenfeld, der aus dem Urlaub zurück ist, auf die rechte Seite. „Er hat
riesig trainiert“, so der Trainer, „er macht Druck auf seiner Seite
und reißt die Mannschaft mit.“
Sieben
Spieltage stehen in diesem Jahr noch an – vier Partien will Bürst noch
gewinnen. Unter anderem das am Sonntag in Hagen. „Es ist ein
Aufsteiger, da muss ein Dreier her, egal wie“, so der Coach. Er warnt
aber: „Die haben keine schlechte Mannschaft. Mit Vladimir Bozok und
Nikolaus von Stietencron haben sie erfahrene Leute.“ Zudem kommt Hagen
nach dem Fehlstart mit nur einem Punkt aus den ersten sechs Spielen
immer besser in Fahrt.
Beim FCE fehlen weiterhin die verletzten Florian Siuts und Benjamin Rathe. Ein Fragezeichen steht hinter Marius Westenfeld.
Neue Deister Zeitung, 28.10.2011
II. Herren ab jetzt online verfügbar
Die
II. Herren um Trainer Alfred Rathe ist ab jetzt auf der Homepage zu
bestaunen. Neben dem Mannschaftsbild gibt es zusätzlich noch
Kontaktdaten und Trainingszeiten.
Link!
FC Eldagsen - Presse, 27.10.2011
C - Junioren präsentieren sich auf der Homepage
Die
C - Junioren um Trainergespann Axel Geide und Christoph Runne sind ab
jetzt mit Mannschaftsbild, Trainingszeiten und Kontaktdaten auf der
Homepage zu bestaunen.
Link!
FC Eldagsen - Presse, 26.10.2011
Bürst: "Ich bin der Prellbock für die Jungs"
Der FC Eldagsen hat einen kleinen Durchhänger, der Trainer bleibt aber gelassen
Fußball.
Mit drei Siegen in Folge – unter anderem gegen Topfavorit Holzminden
und im Derby gegen den FC Springe – hatte Vorjahresmeister FC Eldagsen
vor einigen Wochen wieder Tuchfühlung zur Spitze der Bezirksliga 4
aufgenommen. Doch jetzt ist der FCE-Motor ins Stottern geraten. Aus den
letzten zwei Partien gegen die Mittelfeld-Teams aus Exten und Evesen
gab es nur einen Punkt. Trainer Karsten Bürst betreibt im Gespräch mit
NDZ-Sportredakteur Jan-Erik Bertram Ursachenforschung.
Von
einer Krise kann man nach zwei Spielen ohne Sieg nicht sprechen, aber
einen Durchhänger hat Ihre Mannschaft schon, oder?
Ja, den haben wir. Gerade nach vorne können wir gewisse Dinge nicht umsetzen.
Warum nicht?
Da spielen bei einigen Spielern private Gründe mit rein, die
sie mit auf den Platz nehmen. Wir haben das früher ausgeblendet. Ein
gravierender Grund, warum wir uns kaum Chancen rausarbeiten, ist aber
auch, dass André Gehrke nicht mehr so viele Freiräume hat, wie im
letzten Jahr. Zuletzt stand ihm 90 Minuten einer auf den Füßen, ihm wird
im Moment die Lust am Fußball genommen.
Die meisten Verletzten sind doch zurück, es gibt Alternativen.
Stimmt, es wird am Sonntag bei Germania Hagen sicher die
eine oder andere Umstellung geben. Sebastian Westenfeld ist aus dem
Urlaub zurück, den brauche ich im Mittelfeld. Der geht die Linie rauf
und runter und reißt die Leute auch mal mit.
Über die Außen ging zuletzt wenig.
Ja, gerade gegen eine defensive Viererkette, wie die von
Evesen, wo die Außenverteidiger gar nichts nach vorne machen, erwarte
ich mehr Druck über außen. Wir arbeiten dran und versuchen, es
umzusetzen.
Vorne drückt zurzeit der Schuh, hinten können Sie eigentlich ganz zufrieden sein, oder?
Die Defensive ist okay. Oli Geide steht sicher als Libero
und spielt gut hinten raus. Und mit Adrian Gottschalk, Sascha Voges,
Benjamin Timmermann und Heinrich Eicke haben wir vier Manndecker auf
hohem Niveau. Die Mannschaft ist auch intakt, nur spielerisch gelingen
und zurzeit nicht so viele Dinge.
Spielt das Sommertheater um das Aufstiegsverbot da noch eine Rolle?
Bei einigen merkt man, dass sie richtig angefressen sind
deswegen, andere haben es ganz gut verarbeitet. Besonders in der
Vorbereitung hat es uns schon begleitet, aber jetzt sind zwölf Spieltage
rum, darauf können wir uns jetzt nicht mehr rausreden. Die Mannschaft
ist ja zusammengeblieben und wurde sogar noch verstärkt.
Die
Zuschauer in Eldagsen sind bekannt dafür, schnell mit Kritik bei der
Hand zu sein – ist es im Moment noch ruhig im Umfeld?
Nein, die Kritik ist schon da. Damit müssen wir aber leben.
Wer Eintritt zahlt, will Leistung sehen, und spielerisch war es zuletzt
nicht so toll. Ich kann verstehen, wenn die Zuschauer rummäkeln. Aber
die Kritik muss konstruktiv bleiben. Und die Leute sollen meine Spieler
nicht anmeckern, sondern zu mir kommen. Ich stelle die Mannschaft auf,
ich bin der Prellbock für die Jungs. Und man darf auch nicht vergessen.
Wir sind Fünfter und zu Hause noch ungeschlagen – es ist also alles im
grünen Bereich.
Neue Deister Zeitung, 25.10.2011
Nur die Moral stimmt - Eldagsen erkämpft 2:2
FCE fällt gegen Evesens Defensivtaktik wenig ein / Engelhardt und Gehrke sorgen für Ausgleich nach 0:2
Fußball.
Der FC Eldagsen bleibt in der Bezirksliga 4 auf eigenem Platz
ungeschlagen. Der Punkt beim 2:2 (0:1) gegen den VfR Evesen war
allerdings hart erarbeitet. Spielerisch lief nicht viel zusammen bei
den Gastgebern, die jedoch wieder einmal Moral bewiesen und einen
0:2-Rückstand noch umbogen.
Es
war von Beginn an ein Kampfspiel. Evesen ging erwartet robust zu
Werke, Eldagsen stand ihnen allerdings in nichts nach. Die Gäste zogen
sich weit in die eigene Hälfte zurück und setzten auf Konter. Dem FCE
fiel nicht viel ein, um das Bollwerk zu knacken. Benjamin Timmermann
und Tim Barten blieben auf den Außenpositionen blass. Marius Westenfeld
und Christian Marx wurden in der Spitze nur selten eingesetzt. Zu oft
versuchte es der FCE mit langen Bällen, die allerdings viel zu selten
ankamen.
So
musste eine Standardsituation für die erste echte Chance herhalten:
Einen Freistoß von André Gehrke lenkte Evesens starker Keeper Christian
Förster noch an den Pfosten, den Abpraller versuchte Marx über die
Linie zu stochern, doch Förster war erneut auf dem Posten.
Ein
fragwürdiger Elfmeter führte zur Gästeführung: Nach einem langen Ball
stolperte Sergej Stele über die Arme von Patrick Bürst – „ich habe die
Hand schon auf dem Ball“, ärgerte sich der FCE-Keeper. So sahen es auch
die meisten Zuschauer. Schiedsrichter Mirco Siever (Emmerthal) zeigte
trotzdem auf den Punkt – und Sueleyman Kahraman ließ sich die Chance
nicht entgehen (40.). Am 0:2 waren die Eldagsener selbst schuld.
Sven-Erik Nold trat im Mittelfeld über den Ball und Alexander Schröder
ging auf und davon und überlupfte Bürst (65.).
Der
FCE fand schnell zurück in die Partie: Barten legte nach einer Ecke
den Ball zurück und der eingewechselte Till Engelhardt traf per
Flugkopfball zum 1:2 (69.). Jetzt schnürte Eldagsen die Gäste ein.
Matthias Hüsam hätte den Ausgleich machen müssen, scheiterte aber aus
kürzester Distanz an Förster (78.). Den Punkt rettete Gehrke, der vier
Minuten später nach einer Ecke von Marcel Wendler und einem Kopfball von
Westenfeld den Ball per Kopf über die Linie drückte. „Wir müssen mit
dem Punkt zufrieden sein“, so FCE-Coach Karsten Bürst.
FC Eldagsen:
P.Bürst – Voges (64. Gronau), Geide, Gottschalk – Timmermann, Hüsam,
Gehrke, Nold, Barten (72. Wendler) – Marx (46. T.Engelhardt),
M.Westenfeld.
Tore: 0:1 Kahraman (40./ Foulelfmeter), 0:2 Schröder (65.), 1:2 Engelhardt (69.), 2:2 Gehrke (82.).
Neue Deister Zeitung, 24.10.2011
Wer die Tore macht ist Gehrke "wumpe"
Nur Sieg zählt für den FCE-Kapitän gegen Evesen
Fußball
(jab). Wenn der FC Eldagsen in der Bezirksliga 4 bislang gegen den VfR
Evesen gespielt hat, traf nur ein Schwarz-Gelber: André Gehrke. Beim
2:0-Auswärtssieg in der vorigen Saison erzielte der FCE-Kapitän beide
Treffer, bei der 1:2-Heimniederlage traf er zum zwischenzeitlichen 1:1.
Wer am morgigen Sonnabend (16 Uhr) trifft, wenn die Eveser wieder an
der Eldagsener Hindenburgallee gastieren, „ist mir völlig wumpe“, sagt
Gehrke, „Hauptsache, wir holen den Dreier.“
Die
Heimniederlage in der Vorsaison – wenige Tage nach dem umjubelten
Erfolg im Bezirkspokal gegen Springe – wurmt ihn noch. Trainer Karsten
Bürst auch: „Das war unser schlechtestes Spiel.“ Es sei
Wiedergutmachung angesagt, so Gehrke, auch für das 1:2 am vorigen
Wochenende in Exten. Dort hatte eine schwache Anfangsviertelstunde des
FCE den Gastgebern in die Karten gespielt, die schnell 2:0 führten: „Da
haben wir vor beiden Toren schön am Ball vorbeigetreten“, so Gehrke.
Danach sei seine Elf zwar „spielerisch und optisch klar überlegen“
gewesen, „aber richtig zwingend waren wir nicht“.
Fünfter
ist Eldagsen derzeit, der Meister der Vorsaison hat schon acht Zähler
Rückstand auf die Spitze. Die hat der FCE aber in diesem Jahr auch gar
nicht angepeilt. „Mit voller Truppe gehören wir sicher unter die Top 3,
dann können wir jeden schlagen“, sagt Gehrke. Derzeit spiegele der
fünfte Platz aber das Leistungsvermögen wider.
Dabei
sind die Eldagsener personell schon fast wieder bei hundert Prozent:
Till Engelhardt, Benjamin Timmermann und Christian Marx, die lange
verletzt waren, haben zwar ihre volle Leistungsstärke noch nicht wieder
ganz erreicht, „aber die kann der Trainer jederzeit bringen“. Benjamin
Rathe ist wieder ins Lauftraining eingestiegen, er wird aber wohl erst
zur Rückrunde wieder spielen können. Sorgenkind derzeit sei Tim Lösch.
Der in der Vorbereitung so überzeugende Stürmer kann aus beruflichen
Gründen wieder einmal nicht trainieren – und war zuletzt auch bei den
Spielen nicht dabei.
Lösch
wird auch gegen Evesen fehlen, ebenso wie Urlauber Sebastian
Westenfeld. Marius Westenfeld wird wohl wegen seiner verbalen
Entgleisung nach der Partie in Exten nicht gesperrt, „er hat sich gleich
nach dem Spiel entschuldigt“, so Karsten Bürst, der allenfalls eine
Geldstrafe für den Torjäger erwartet.
Im
heimischen Heinrich-Mundt-Stadion sind die Eldagsener bislang eine
Macht. Sechs Spiele, fünf Siege, ein Unentschieden – keine Mannschaft
ist auf eigenem Platz stärker. Und Evesen schwächelte zuletzt.
„Deswegen haben wir aber noch nicht gewonnen“, warnt Gehrke, „wir
hatten auswärts ja auch nichts gerissen und haben dann in Holzminden
gewonnen.“ Auch Bürst warnt: „Das ist eine kampfstarke Truppe und sie
haben einige gute Fußballer in ihren Reihen.“
Neue Deister Zeitung, 21.10.2011
Wer die Tore macht ist Gehrke "wumpe"
Eldagsen rennt 75 Minuten erfolglos an / Schiedsrichter in der Kritik
Fußball (jab).
Nach zuvor drei Siegen in Serie ist Bezirksligist FC Eldagsen gestern
leer ausgegangen. 1:2 (1:2) unterlag die Mannschaft von Trainer Karsten
Bürst bei Eintracht Exten und hat damit vorerst den Kontakt zu den
Spitzenpositionen verloren. Bitter: Möglicherweise muss der FCE in den
kommenden Spielen auf Marius Westenfeld verzichten. Der Stürmer machte
nach dem Spiel seinem Ärger Luft und beleidigte einen vermeintlichen
Extener Anhänger – der sich als Schiedsrichter-Beobachter
herausstellte. Jetzt droht eine nachträgliche Rote Karte.
Die
Eldagsener ärgerten sich vor allen Dingen über den Referee, der aus
ihrer Sicht einseitig gepfiffen haben soll. Der Gipfel für Bürst: Als
Westenfeld in der 89. Minute im Strafraum hörbar gefoult wurde (Bürst:
„Es war ein klarer Elfer, das sagt sogar Extens Trainer.“), pfiff der
Unparteiische zwar, zeigte aber nicht auf den Elfmeterpunkt, sondern
zum Mittelkreis – er beendete das Spiel vorzeitig.
„Ein
fragwürdiger Freistoß“, so Bürst, führte zu frühen Extener Führung –
Adrian Gottschalk fälschte den 18-Meter-Schuss von Andreas Kramer
unhaltbar ab (3.). Matthias Appel legte nur sieben Minuten später das
2:0 nach, als Eldagsen den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum bekam.
André Gehrke schaffte mit einem Heber über den Torwart schnell den
Anschlusstreffer (13.). „Danach haben wir quasi auf ein Tor gespielt“,
so Bürst, „Exten stand mit neun Leuten hinten drin.“ Das Abwehrbollerk
der Gastgeber hielt. Was immer Eldagsen versuchte – irgendein Fuß war
immer dazwischen. Erst als der FCE in der Schlussphase alles nach vorn
warf, kam Exten noch zu Kontermöglichkeiten. „Das wirft uns nicht um“,
sagt Bürst, „wir haben alles versucht, ich bin mit unserer Leistung
zufrieden.“
FC Eldagsen:
P.Bürst – Hahnenberg, Geide, Gottschalk – Gronau, Hüsam, Gehrke, Nold
(78. Lösch), Barten (30. T.Engelhardt) – Marx (60. Timmermann),
M.Westenfeld.
Tore: 1:0 Kramer (3.), 2:0 Matthias Appel (10.), 2:1 Gehrke (13.).
Neue Deister Zeitung, 17.10.2011
Marx rückt in die Startelf
FC Eldagsen nach drei Siegen in Folge euphorisch nach Exten
Fußball (jab).
Nach dem Hickhack um das Aufstiegsverbot am Ende der vergangenen
Saison war viel spekuliert worden: Steckt Bezirksligist FC Eldagsen die
Querelen weg? Nach mittlerweile zehn Spieltagen kann die Antwort nur
lauten: Ja. Mit 19 Zählern liegen die Eldagsener als derzeit Fünfter in
Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen, zuletzt gelangen drei Siege in
Folge. Die Euphorie ist groß vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr)
bei Eintracht Exten. „Die Spieler reden wieder von den oberen Plätzen“,
sagt Trainer Karsten Bürst – und schiebt gleich nach: „Die
Meisterschaft ist aber kein Thema.“
6:2
gewann seine Elf zuletzt gegen Aufsteiger Sachsenhagen. Danach stieg
eine ausgelassene Kabinenpartie – nicht wegen des klaren Sieges,
sondern weil Keeper Patrick Bürst auf die Geburt seines zweiten Kindes
einen ausgab. Die Partie gegen Sachsenhagen nimmt der Coach nicht als
Maßstab, zu schwach präsentierte sich der Gegner. „Exten wird ein ganz
anderes Kaliber“, sagt Bürst, „die sind eingespielt und treten
mannschaftlich geschlossen auf. Da müssen wir wieder alles abrufen.“
Für
Urlauber Sebastian Westenfeld wird Christian Marx im Angriff spielen,
ansonsten wird wohl die gleiche Elf wie gegen Sachsenhagen auflaufen,
auch Tim Barten steht zur Verfügung. Florian Siuts fehlt weiterhin
verletzt. Ansonsten lichten sich die Reihen im Lazarett – auch Benjamin
Rathe steigt wieder ins Training ein.
Einige
spielerische Akzente setzten die Eldagsener gegen Sachsenhagen –in
Exten sollen es noch mehr werden. Die Gastgeber wollen sich nicht
verstecken. „Wir wollen nach vorne spielen. Deshalb werde ich einen
zusätzlichen offensiven Spieler bringen, um Eldagsen zu beschäftigen
und nicht ins Spiel kommen zu lassen“, kündigt Eintracht-Trainer
Günther Buchholz an – es könnte also ein munteres Spielchen werden. In
der vorigen Saison hatte der FCE übrigens zweimal die Nase vorn – 2:0
und 5:3.
Neue Deister Zeitung, 14.10.2011
8:2 - Eldagsener Pflichtsieg ohne Glanz
Dritter Erfolg der Schwarz-Gelben in Serie / Aufsteiger Victoria Sachsenhagen überfordert
Fußball.
Der FC Eldagsen hat seine Serie in der Bezirksliga 4 ausgebaut und mit
dem 6:2 (3:1) gegen Aufsteiger Victoria Sachsenhagen den dritten
Dreier in Folge eingefahren. Damit mischt der Vorjahresmeister weiter
in der Spitzengruppe mit. Spielerischen Glanz strahlten die
Schwarz-Gelben allerdings nicht aus. So sah es auch Trainer Karsten
Bürst: „Das Spiel können wir unter Pflichtsieg abhaken.“ Die Gäste
waren einfach zu harmlos und vor allem in der Abwehr überfordert.
Allerdings
erwischte Sachsenhagen den besseren Start und ging früh durch Nico
Gutzeit in Führung (4.). Eldagsen war dadurch jedoch nicht geschockt
und glich durch André Gehrke, der von Sven-Erik Nold bedient wurde,
fast postwendend aus (8.). Gehrke leitete mit einem Pass in die Tiefe
auf Marius Westenfeld wenig später auch die Eldagsener Führung ein
(15.). Jetzt begann die stärkste Phase der Platzherren, in der
Sachsenhagens Abwehr ein ums andere Mal ins Schwimmen geriet. Sebastian
Westenfeld staubte zum 3:1 ab (25.), nachdem sein Bruder Marius am
starken Gäste-Keeper Dennis Strauß gescheitert war. Sachsenhagens Björn
Riesen hatte die Aktion mit einem Pass in den Fuß von André Gehrke
eingeleitet – dabei hatte Gäste-Coach Marcel Fritsche an der Linie
immer wieder sicheres Spiel seiner Mannen eingefordert.
Der
FCE verlor danach seine spielerische Linie, kam aber noch zu Chancen,
doch Gehrke (37.) und M.Westenfeld (45.+1) scheiterten an Strauß.
FCE-Torwart Patrick Bürst musste nur einmal bei einem Schuss von Tim
Hensel sein Können aufbieten.
Karsten
Bürst stellte sein Team nach der Pause um und Tim Barten sorgte nach
einem Konter über Marius Westenfeld mit dem 4:1 schnell für klare
Verhältnisse (50.). Eldagsen ließ danach noch einige Chancen aus
(Bürst: „Unser einziges Manko heute“), spannend wurde es aber auch nach
dem 2:4 durch Hensel nicht mehr (75.). Denn mehr Möglichkeiten
gestattete der FCE seinen Gästen nicht, baute seine Führung in den
letzten Minuten durch einen Strafstoß von Gehrke (89.), der selbst
gefoult worden war, und Marius Westenfeld nach Vorarbeit von Marcel
Wendler aber noch aus.
FC Eldagsen:
P.Bürst – Hahnenberg, Geide (62. Wendler), Gottschalk (46. Timmermann)
– Gronau, Hüsam, Gehrke, Nold (46. Engelhardt), Barten – S.Westenfeld,
M.Westenfeld.
Tore:
0:1 Gutzeit (4.), 1:1 Gehrke (8.), 2:1 M.Westenfeld (15.), 3:1
S.Westenfeld (25.), 4:1 Barten (50.), 4:2 Hensel (75.), 5:2 Gehrke
(89./Foulelfmeter), 6:2 M.Westenfeld (90.).
Neue Deister Zeitung, 10.10.2011
Benjamin Timmermann: Der Spätstarter im Leistungshoch
Eldagsens Manndecker gegen Sachsenhagen in der Startelf?
Fußball
(jab). „Er ist ein Exzentriker, nicht immer einfach, aber man muss ihn
nehmen, wie er ist.“ So charakterisierte Karsten Bürst, Trainer des FC
Eldagsen, nach dem Bezirksliga-Titelgewinn in der vergangenen Saison
Manndecker Benjamin Timmermann. Dass das so ist, zeigte sich in dieser
Serie. Der 20-Jährige verpasste wegen persönlicher Probleme die
Vorbereitung und die ersten Spiele. „Ich hatte null Bock“, sagt der
Manndecker. Erst Anfang September stieg er ins Training ein. Im Derby
gegen den FC Springe fand er sich drei Wochen später wegen der
Verletzung von Yannik Gronau überraschend in der Startelf wieder – und
erzielte prompt beide Tore beim 2:1-Erfolg. Nach den Verletzungen von
Adrian Gottschalk und Florian Siuts darf er wohl auch am morgigen
Sonnabend (16 Uhr) im Heimspiel gegen Victoria Sachsenhagen wieder von
Beginn an ran. „Er hat sensationell gut trainiert“, sagt Bürst.
Nach
seinem Doppelpack gegen Springe „habe ich mich natürlich selbst
gefeiert“, sagt Timmermann, „aber ich hebe nicht ab.“ Am Wochenende
drauf half er wieder in der Zweiten aus, beim 3:0 in Holzminden wurde
er eingewechselt. „Die beiden Siege gegen Springe und Holzminden waren
wichtig“, sagt er. „Wir sind oben noch gut dabei und die nächsten
Spiele sind machbar.“
Das
weiß auch Bürst, der aber vor der Partie gegen den Vorletzten warnt:
„Sachsenhagen hört sich so leicht an, ist aber schwerer zu spielen als
Springe oder Holzminden.“ Im Derby und beim Titelfavoriten sei die
Motivation von alleine höher. „Aber auch Gegnern von unten müssen wir
den Schneid abkaufen. Das geht nicht von alleine.“
Große
Sorgen muss er sich freilich nicht machen. Seine Elf hat enormes
Selbstvertrauen, steht hinten sicher, „weil die Abwehr bei uns schon
vorne anfängt“, schwärmt Bürst, „alle arbeiten defensiv“. Und sein
Kader füllt sich wieder. Nicht nur Timmermann ist wieder dabei, auch
Stürmer „Christian Marx ist im Kommen“, so der Coach. Till Engelhardt
saß zuletzt wieder auf der Bank und auch Heinrich Eicke hat Bürst noch
in der Hinterhand. „Ein Rädchen greift momentan ins andere, jetzt
versuchen wir, eine kleine Serie hinzulegen“, so Bürst.
„Wir
haben keinen Druck, dass wir was erreichen müssen“, sagt Timmermann,
„aber ich glaube, es geht noch was.“ Warum? „Wir spielen guten Fußball
und sind eine verschworene Gemeinschaft.“ Das habe er schon gemerkt,
als er zum ersten Mal in Eldagsen beim Training vorbeigeschaut hatte.
Sein Kumpel Marius Westenfeld brachte den Münderaner vor knapp zwei
Jahren mit, der erst mit zwölf Jahren bei der TuSpo Bad Münder mit dem
Fußball spielen begonnen hatte. In der C-Jugend wechselte er zum HSC BW
Tündern, mit dem er in der B-Jugend Niedersachsenliga-Meister wurde.
Danach hörte er allerdings auf, weil sich Fußball in Tündern und Schule
in Springe kaum noch miteinander verbinden ließen.
So
exzentrisch, wie Bürst ihn beschreibt, mag Timmermann nicht sein. Ein
unkonventioneller Typ ist er aber allemal. Schauspieler wollte er
werden, mehrere Schauspielschulen lehnten ihn nach seinem Abi jedoch
ab. Stress machte sich der Sohn eines Nigerianers und einer Deutschen
(Timmermann: „Ich bin in Eldagsen der Quoten-Schwarze“) deswegen nicht.
Er verdiente sich sein Geld mit Aushilfsjobs, seit Kurzem macht er ein
Praktikum, das er für einen Ausbildungsplatz in der Werbebranche
braucht. Er lässt das Leben auf sich zukommen. Worauf sich sein Trainer
allerdings verlassen kann: Wenn Timmermann spielt, bringt er fast
immer Leistung.
Neue Deister Zeitung, 07.10.2011
FC Eldagsen feiert Sensationsieg
3:0-Erfolg beim SV 06 Holzminden
Fußball
(gö). Mit einem überraschenden klaren 3:0 (1:0)-Erfolg kehrte der FC
Eldagsen vom Auswärtsspiel in der Bezirksliga beim Landesliga-Absteiger
SV 06 Holzminden heim. „Mit einer geschlossenen kämpferischen
Mannschaftsleistung, die unsere Stärke ausmacht, hat sich mein Team
diese drei Punkte verdient“, so ein strahlender FC-Coach Karsten Bürst.
Die
Gäste hatten von Anbeginn kompakt und sicher in der Abwehr gestanden
und hatten die Gastgeber in keiner Phase zur Entfaltung kommen lassen.
Bereits in der Anfangsphase hatte Eldagsen durch Marius Westenfeld (8.,
10.) nach klugem Zuspiel von André Gehrke die Chance, in Führung zu
gehen.
Drei
Minuten später waren die Gastgeber am Drücker, als Enis Ujkanovic mi
einem Distanzschuss Torwart Bürst auf die erste Bewährungsprobe
gestellt hatte. In der Folge war Holzmindens Torjäger Umut Gün bei
Sascha Hahnenberg völlig abgemeldet. Nach dessen Auswechslung nahm sich
Benjamin Timmermann genauso erfolgreich dieser Sonderaufgabe an.
In
der 34. Minute erzielten die Gäste die Führung. Sven-Erk Nold hatte zu
einem Flankenlauf auf der linken Außenbahn angesetzt, flankte
mustergültig auf Marius Westenfeld, der per Kopfball das 1:0 erzielte.
Die Gastgeber waren frühzeitig verunsichert und erspielten sich bis zum
Pausenpfiff nicht ein einzige Chance mehr. Die Eldagsener dominierten
Spiel und Gegner und gingen verdient mit dieser Führung in die Pause.
Auch
in der zweiten Halbzeit macht Eldagsen das Spiel. Hier verdiente sich
Adrian Gottschalk durch ein starkes Spiel im Mittelfeld ein Sonderlob
vom FC-Coach. Die Vorentscheidung fiel in der 65. Minute. Ein weiter
Abschlag von Patrick Bürst landete bei Sebastian Westenfeld, der auf
seinen Bruder Marius ablegte, und dieser traf zum 2:0. Den Schlusspunkt
setzte Christian Marx (86.) zum 3:0 nach Vorarbeit von Marius
Westenfeld.
FC Eldagsen:
Bürst –, Hahnenberg (51. Timmermann), Barten, Geide, Gottschalk (58.
Siuts, 72. Marx), Gehrke, Hüsam, M. Westenfeld, Nold, Gronau, S.
Westenfeld.
Tore: 0:1 M. Westenfeld (34.), 0:2 M. Westenfeld (65.), 0:3 Marx (86.).
Neue Deister Zeitung, 04.10.2011