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Jahreshauptversammlung - FC Eldagsen

 Tagesordnung - Jahreshauptversammlung 

FC Eldagsen Intern, 29.01.2017

Steve Goede

Sieger Dewezet - Supercup 2017

Eldagsen behält den Thron: Neunmeter-Killer Bürst hält 10. Supercup fest!

Emmerthal fliegt 1,7 (!) Sekunden vor Schluss raus / Mit LIVEstream zum Finale plus Siegerehrung

Es war ein unfassbar spannendes Supercup-Finale, das die ausverkaufte Rattenfängerhalle zu sehen bekam – des zehnjährigen Jubiläums würdig. Lange sah Titelverteidiger Eldagsen dank eines Treffers von Steve Goede wie der erneute Sieger aus. Doch rund eine halbe Minute vor Schluss kam Finalgegner Lachem zurück: Alper Alco sorgte für den umjubelten Ausgleich, rettete seine Farben damit ins Neunmeterschießen. Und da bewiesen die Schwarz-Gelben um Trainer Michael Wehmann erneut, dass sie Nerven aus Stahl besitzen. Schon letztes Jahr schlugen sie Barsinghausen im Endspiel im „Shooutout“ – und dieses Jahr musste Lachem dran glauben. Nachdem Lachem-Keeper Artur Wesner und Eldagsen-Schlussmann Marcel Bürst je einen Schuss parierten, ging es ins „Sudden Death“ - jeder Fehlschuss konnte nun das direkte Aus bedeuten. Im direkten Torhüter-Duell traf Bürst zunächst in die Maschen. Anschließend war Wesner dran und scheiterte an Eldagsens Torwart. Die Wehmann-Elf in Ekstase – Lachem dagegen musste ins Tal der Tränen hinabsteigen.

Halbfinale vom Neunmeterschießen geprägt

Dass beide Finalisten wissen, wie Neunmeterschießen funktionieren, zeigten sich im Halbfinale. Im ersten Duell musste Lachem nach einer 2:1-Führung gegen Barsinghausen noch den Ausgleichstreffer durch Robert Just hinnehmen. Im folgenden Neunmeterschießen war Wesner selbst der Sieger im Duell der Keeper gegen „Basches“ Kai Witt, der sich trotz Verletzung nochmal zwischen die Pfosten stellte. Wesner verwandelte seinen Versuch – und parierte Witts Schuss. Danach traf Eldagsen auf Aerzen, das leidenschaftlich von seinen Fans nach vorne gepeitscht wurde. Doch auch die zusätzliche Motivation reichte nicht, um den FC zu stoppen. Josef Selensky brachte die Hummetaler zwar in Front. Doch Eldagsens Sebastian Mende glich aus. Im Neunmeterschießen scheiterte MTSV-Spieler Eduard Mittelstedt an Bürst direkt als erster Schütze. Weil der FC alle seine Versuche verwandelte, stand am Ende das Finale für die Schwarz-Gelben.

Emmerthal fliegt 1,7 (!) Sekunden vor Schluss raus

Auch im Viertelfinale gab es einige ganz enge Entscheidungen – wenn auch ohne das ungeliebte Neunmeterschießen. Ganz bitter lief es beispielsweise für Emmerthal: 1,7 (!) Sekunden vor Schluss kassierte die TSG den1:2-Siegtreffer von Barsinghausen – knapper geht es in der regulären Spielzeit nicht mehr. Da konnte auch TSG-Keeper Niels Conrad, der zum besten Torwart des Turniers gekürt wurde, nichts mehr ausrichten. Auch Aerzen hatte einen ganz schwierigen Weg gegen Halvestorf zu gehen. Hauchdünn setzten sich Patrick Hoppe, der zum besten Spieler ausgezeichnet wurde, und seine Aerzener mit 3:2 gegen Halvestorf durch. Wesentlich unproblematischer lief es dagegen für den Turniersieger: Mit 4:1 fegten der FC die Latferder vom Platz. Gastgeber Tündern verabschiedete sich ebenfalls im Viertelfinale, unterlag Lachem mit 1:2 – kein zufriedenstellendes Abschneiden für die Motzner-Elf.

Turnier der Superlative

Auch abgesehen von der Rekord-Teilnehmerzahl (16 Teams) war dieser 10. Supercup ein Turnier der Superlative. Ab 16 Uhr wurden keine Tickets mehr verkauft, weil es keine mehr gab – das Turnier war erstmals in der Geschichte restlos ausverkauft. Die Stimmung war immer wieder auf dem Siedepunkt, die Mannschaften wurden euphorisch von ihren farbenfroh gekleideten Unterstützern angefeuert. Überdies wurde das Finale erstmals live von AWesA und Partner Easyfitness Hameln über Facebook übertragen. Spitzenzahlen von knapp über 400 Zuschauern sprechen eine deutliche Sprache – Hameln-Pyrmont war auch im Netz im Supercup-Fieber. Nun heißt es: Ein Jahr warten. Nächstes Jahr im Januar gibt es den 11. Supercup – mal sehen, was sich Ausrichter Tündern und das Dewezet-Team um Claudia Bubat und Andreas Rosslan dann für Besonderheiten einfallen lassen.

Der 10. Dewezet-Supercup im Überblick

Gruppe A

10.30 Uhr: BW Salzhemmendorf - FC Latferde 4:1 11.38 Uhr: HSC BW Tündern - SV Eintracht Afferde 5:3 12.46 Uhr: BW Salzhemmendorf - HSC BW Tündern 0:5 13.54 Uhr: SV Eintracht Afferde - FC Latferde 1:3 15.02 Uhr: BW Salzhemmendorf - SV Eintracht Afferde 2:1 16.10 Uhr: FC Latferde - HSC BW Tündern 4:2

Tabelle

1. HSC BW Tündern | 6 P. | 12:7 T. / 2. FC Latferde | 6 | 8:7 / 3. BW Salzhemmendorf | 6 | 6:7 / 4. Eintracht Afferde | 0 | 5:10

Gruppe B

10.47 Uhr: SV Lachem - TSV Klein Berkel 5:0 11.55 Uhr: FC Eldagsen - Germania Hagen 3:2 13.03 Uhr: SV Lachem - FC Eldagsen 2:2 14.11 Uhr: Germania Hagen - TSV Klein Berkel 6:1 15.19 Uhr: SV Lachem - Germania Hagen 3:2 16.27 Uhr: TSV Klein Berkel - FC Eldagsen 2:7

Tabelle

1. FC Eldagsen | 7 P. | 12:6 T. / 2. SV Lachem | 7 | 10:4 / 3. Germania Hagen | 3 | 10:7 /  4. TSV Klein Berkel | 0 | 3:18

Gruppe C

11.04 Uhr: FC Springe - TSV Bisperode 4:1 12.12 Uhr: TSV Barsinghausen - MTSV Aerzen 1:4 13.20 Uhr: FC Springe - TSV Barsinghausen 1:2 14.28 Uhr: MTSV Aerzen - TSV Bisperode 3:2 15.36 Uhr: FC Springe - MTSV Aerzen 2:1 16.44 Uhr: TSV Bisperode - TSV Barsinghausen 2:7

Tabelle

1. MTSV Aerzen | 6 P. | 8:5 T. / 2. TSV Barsinghausen | 10:7 | 6 / 3. FC Springe | 6 | 7:4 / 4. TSV Bisperode | 0 | 5:14

Gruppe D

11.21 Uhr: SSG Halvestorf - TSG Emmerthal 3:2 12.29 Uhr: FC Preussen Hameln 07 - SG Hameln 74 1:0 13.37 Uhr: SSG Halvestorf - FC Preussen Hameln 07 1:2 14.45 Uhr: SG Hameln 74 - TSG Emmerthal 2:5 15.53 Uhr: SSG Halvestorf - SG Hameln 74 6:0 17.1 Uhr: TSG Emmerthal - FC Preussen Hameln 07 4:2

Tabelle

1. SSG Halvestorf | 6 P. | 10:4 T. / 2. TSG Emmerthal | 6 | 11:7 / 3. FC Preussen Hameln | 6 | 5:5  / 4. SG Hameln 74 | 0 | 2:12 Endrunde

Viertelfinale

17.20 Uhr: HSC BW Tündern – SV Lachem 1:2 Tore: 0:1 Yalcin Ulus, 0:2 Ulus, 1:2 Sebastian Zschoch

17.37 Uhr: FC Eldagsen – FC Latferde 4:1 Tore: 1:0 Cezar Parachiv, 2:0 Sebastian Mende, 3:0 Maximilian Rülke, 3:1 Benjamin Bohne, 4:1 Parachiv

17.54 Uhr: TSV Barsinghausen – TSG Emmerthal 2:1 Tore: 0:1 Tony Deck, 1:1 Volkan Culha, 2:1 Robert Just

18.11 Uhr: SSG Halvestorf – MTSV Aerzen 2:3 Tore: 1:0 René Hau, 1:1 Denis Jankowski, 1:2 Jankowski, 2:2 Matthias Günzel, 2:3 Maximilian Ringleff

Halbfinale

18.38 Uhr: SV Lachem – TSV Barsinghausen 6:5 nach Neunmeterschießen Tore: 1:0 Egcon Musliji, 1:1 Eigentor Marco Elias, 2:1 Musliji, 2:2 Robert Just

18.55 Uhr: FC Eldagsen – MTSV Aerzen 4:3 nach Neunmeterschießen Tore: 0:1 Josef Selensky, 1:1 Sebastian Mende

„Shootout“ um Platz 3

19.22 Uhr: TSV Barsinghausen – MTSV Aerzen 0:1

Finale

19.49 Uhr: SV Lachem – FC Eldagsen 4:3 Tore: 0:1 Steve Goede, 1:1 Alper Alco

Einzelauszeichnungen

Bester Spieler: Patrick Hoppe (MTSV Aerzen) Bester Torwart: Niels Conrad (TSG Emmerthal) Torschützenkönig: Cezar Parachiv (FC Eldagsen) Fairness-Preis: Denis Anklam (SV Lachem).

Awesa, 28.01.2017

Steve Goede

Große Vorfreude auf eine kräftezehrende Doppelschicht

Die Fußballer des FC Eldagsen und FC Springe sind am Wochenende erst beim Dewezet-Supercup, dann beim Sportbuzzer Masters im Einsatz

Gefühlt sind die Fußballer des FC Eldagsen und TSV Barsinghausen in den letzten zwei, drei Jahren bestimmt zwei Dutzend Mal aufeinandergetroffen – der Hallensaison sei Dank. Man muss fast schon sagen: In diesem Winter haben sich die von Michael Wehmann trainierten Eldagser „lediglich“ dreimal mit „Basche“ duelliert.

Nun, wie es der Zufall so will, gibt es am Sonntag das nächste Wiedersehen – diesmal beim Sportbuzzer Masters. Für 15.49 Uhr sieht der Spielplan die Partie der Gruppe D zwischen den Eldagsern und Barsinghäusern vor. Und weil beide zuvor auf Regionalligist TSV Havelse getroffen sein werden, wäre es keine Überraschung, wenn es in diesem Spiel um nicht weniger als den Einzug ins Viertelfinale ginge. „Wir hätten uns vom Papier her eine leichtere Aufgabe als Havelse gewünscht“, gibt Wehmann zu. „Und Barsinghausen hätte auch nicht schon wieder sein müssen“, schiebt er nach. Gefragt nach der Zielsetzung, antwortet der Trainer, „dass am Sonntagabend alle gesund und munter sind“. Er sagt das, weil sich mit Tolga Nemnezi (Knöchel) und Lucas Brünig (Knie) gerade erst am vergangenen Wochenende bei einem Hallenturnier zwei wichtige Akteure verletzt haben. Wehmann hat eine „hohe Erwartung an die Schiedsrichter“, ein „Gehacke und Getrete um die Preisgelder“ müsse rigoros unterbunden werden. „Als Aktiver war ich immer ein Freund des Hallenfußballs und bin es auch immer noch“, betont Wehmann. „Aber als Trainer schlagen da bei mir natürlich zwei Herzen in der Brust.“ Die Priorität liegt dann doch woanders, draußen, auf dem Rasen.

Unverhofft bei zwei Endrunden

Das Sportbuzzer Masters ist indes nur ein Teil des Programms, das die Gelb-Schwarzen am Wochenende zu bewältigen haben. Schon morgen sind sie beim Dewezet-Supercup in der Rattenfängerhalle in Hameln im Einsatz. In der Gruppe 2 geht es in der Vorrunde (Beginn: 10.30 Uhr) als Favorit gegen den TuS Germania Hagen, SV Lachem/Haverbeck und TSV Klein Berkel. Diese Rolle kommt den Eldagsern nicht zuletzt deswegen zu, weil sie als Titelverteidiger auflaufen. Im vergangenen Winter sicherten sie sich den Siegerpokal gegen, natürlich, den TSV Barsinghausen. Man habe bei der Planung der Wintersaison noch nicht gewusst, dass der Titelverteidiger gesetzt sei, gesteht Wehmann. Zwei Endrunden an einem Wochenende – „das hat uns eigentlich gar nicht in den Plan gepasst. Aber jetzt sind die Jungs alle heiß.“ Und jede Wette, dass die es nicht bloß einmal mit „Basche“ zu tun bekommen.

Wie der Lokalrivale wird auch der FC Springe mit einem eingespielten Stamm beide Wettbewerbe bestreiten. „Das werden zwei Highlights, wir wollen Spaß haben. Es ist doch für jeden Amateurfußballer eine riesige Sache, vor so einer Kulisse zu spielen“, sagt Trainer Ricardo Díaz García, dessen Team beim Supercup in der Gruppe 3 auf den TSV Bisperode, MTSV Aerzen und – welch ein Zufall – auf den TSV Barsinghausen trifft. „Gefühlt haben wir zuletzt jedes Wochenende zweimal gegen Eldagsen und Barsinghausen gespielt“, muss auch der Spanier schmunzeln. Immerhin gibt es beim Masters mit der TSV Burgdorf und dem SV BE Steimbke mal andere Kontrahenten.

Die Springer sind eines von sieben Teams, das bereits bei der Premiere des Masters im vergangenen Jahr im Einsatz war, allerdings mit durchaus erheblich anderem Personal. Doch wer auch immer diesmal aufläuft – der Fokus liegt auch für Díaz García zweifelsohne auf der Vorbereitung. „Denn wir haben noch einiges für den Klassenerhalt zu tun“, betont er.

Leine Nachrichten, 27.01.2017 

Dieter Schatzschneider, Günter Evert & Martin Andermatt

Das ist der Spielplan für das Sportbuzzer Masters 2017

Nun steht er also fest, der Spielplan für das große Sportbuzzer Masters 2017. Das Auftaktspiel ist der Hammer, die Gruppe D äußerst schwierig. Aber bei dem starken Teilnehmerfeld haben Vorhersagen eh nur geringen Wert. Schlauer sind wir erst, wenn der Ball rollt. Am Sonntag, um 15 Uhr, in der Swiss Life Hall.

​Gruppe A: TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, HSC Hannover & TSV Stelingen

Gruppe B:  SC Hemmingen-Westerfeld, TuS Davenstedt &  OSV Hannover

Gruppe C: TSV Burgdorf, FC Springe & SV B-E Steimbke

Gruppe D: TSV Havelse, TSV Barsinghausen &  FC Eldagsen 

Spielplan Sportbuzzer-Masters 2017

Sportbuzzer, 23.01.2017

Tolga Nemnezi & Andre Gehrke

Drei Teams qualifizieren sich fürs Masters in Hannover UND in Hameln

Am Wochenende spielen der FC Eldagsen, der FC Springe und der TSV Barsinghausen in zwei Hallen um die Krone.

Was in der Region Hannover das Masters, das ist im Kreis Hameln-Pyrmont der Dewezet-Supercup. Gespielt wird am Sonnabend, 28. Januar, in der Rattenfängerhalle in Hameln. Auch hier mussten die Teams vorab bei diversen Turnieren Punkte sammeln, um sich zu qualifizieren. Die Teilnehmer 16 Mannschaften sind in Hameln dabei. Und zwar:

Gruppe 1: FC Latferde, Eintracht Afferde, BW Tündern, BW Salzhemmendorf

Gruppe 2: TSV Klein Berkel, SV Lachem, Germania Hagen, FC Eldagsen

Gruppe 3: TSV Bisperode, MTSV Aerzen, FC Springe, TSV Barsinghausen

Gruppe 4: TSG Emmerthal, SSG Havestorf, SG Hameln 74, Preußen Hameln

Die Vorrunde ist am Sonnabend, 10.30 bis 17.15 Uhr. Anschließend geht es mit dem Viertelfinale weiter. Das Finale wird gegen 20 Uhr angepfiffen. Drei Mannschaften ist also das Kunststück gelungen, in diesem Winter sowohl im Kreis Hameln-Pyrmont als auch in Hannover genügend Punkte zu sammeln, um sich für beide Endturniere zu qualifzieren: den FC Eldagsen, dem FC Springe und dem TSV Barsinghausen. Für Barsinghausens Coach Thorsten Kropp sind beides absolute Highlights dieses Winters sind - nicht zuletzt wegen der zu erwartenden großen Kulissen. „Und wir haben natürlich richtig Bock.“ Welche Teams dann am Sonntag beim Masters in Hannover dabei sind, seht Ihr hier im Video: Klick

Sportbuzzer, 23.01.2017

Sebastian Schierl

Ein neuer Pokal und unbekannte Gegner in der Süllberghalle

Zwei Tage Wallus-Cup in Bennigsen / Oberligist HSC Hannover ist mit von der Partie / Dembski schielt ganz vorsichtig auf die Zwischenrunde

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ja noch – die Verantwortlichen von Germania Grasdorf und der damalige Trainer des FC Bennigsen Karsten Bürst, mittlerweile in Diensten des FC Eldagsen II, tun es, das ist garantiert. Und auch Uwe Dembski, Spartenleiter Fußball beim FCB, hat die kuriose Situation von vor einem Jahr noch nicht vergessen, als auf einmal der Wanderpokal des Wallus-Cups verschwunden war. „Karsten ist extra noch mit suchen gefahren“, erinnert sich Dembski und lacht. Aber die Trophäe blieb unauffindbar – bis heute übrigens. „Vielleicht liegt das Ding ja noch irgendwo auf Mallorca im Hafen“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Vorjahressieger FC Springe profitiert indirekt davon und darf den im Vorjahr gewonnenen und auf die Schnelle noch beschafften Pokal nun behalten. Mit finanzieller Unterstützung der Grasdorfer wurde Ersatz beschafft, „ein Riesenteil – der ist extra so groß, damit ihn niemand mehr übersehen kann“, berichtet Dembski.

Wer ihn am Ende mit nach Hause nehmen darf, wird am Sonntag gegen 17.30 Uhr feststehen. Aus insgesamt zwölf Teilnehmern des zwei Tage währenden Wettbewerbs werden nach dem ersten Turniertag morgen vier ausgesiebt. Nach der Endrunde wird in zwei Halbfinals die Endspielpaarung ermittelt – dass die beiden Gruppensieger der Endrunde direkt das Finale bestreiten würden, wurde nur irrtümlicherweise zunächst vom Veranstalter so vermeldet.

Das illustre Feld besteht aus einem Oberligisten (HSC Hannover), zwei Landesligisten (FC Eldagsen und TSV Burgdorf), vier Vertretern aus der Bezirksliga (SC Hemmingen- Westerfeld, TuSpo Schliekum, FC Springe und TSV Barsinghausen) sowie drei Kreisligisten (SC Asel, TSV Gestorf und SV Wilkenburg). Die beiden Letztgenannten haben Dembskis Meinung nach durchaus das Zeug zur Überraschungsmannschaft. Für seine Bennigser hofft er darauf, den ersten Tag zu überstehen. Auch wenn sie – gemeinsam mit dem Garbsener SC – den klassentiefsten Teilnehmer (1. Kreisklasse) stellen.

Etwa 300 Zuschauer kamen im letzten Jahr, auf eine Steigerung hofft Dembski bei der Neuauflage. Und darauf, dass die Zuschauer das Konzept annehmen, nicht ausschließlich auf regionale Teams zu setzen. „Auf den SC Asel aus der Kreisliga Hildesheim sowie den Garbsener SC trifft man draußen eher selten“, betont er.

Angestoßen wird in der Süllberghalle morgen um 11 Uhr und am Sonntag um 13 Uhr. Dass man Germania Grasdorf in diesem Jahr nur deshalb vergeblich im Teilnehmerfeld sucht, weil an der Ohestraße nach wie vor fieberhaft nach dem verschollenen Pokal Ausschau gehalten wird, ist allerdings nicht mehr als ein Gerücht.

Leine Nachrichten, 20.01.2017 

Tolga Nemnezi

Berggarten-Cup 2017: FC Eldagsen gewinnt die Gratwanderung

Beim eigenen Turnier erweist sich der FC Eldagsen als schlechter Gastgeber - und gewinnt den Berggarten-Cup 2017. Fast hätte der Landesligist aber ohne Pokale dagestanden.

Das Wichtigste vorweg: Die heiß ersehnte Lieferung ist rechtzeitig beim FC Eldagsen angekommen – einen Tag vor Beginn des 9. Berggartencups klingelte der Paketzusteller bei den Eltern von Organisator Sebastian Westenfeld und übergab die kostbare Fracht – die Pokale für die vier bestplatzierten Teams sowie den erfolgreichsten Torschützen und den besten Torhüter.

Ausgestanden war die Sorge, bei der Siegerehrung mit leeren Händen dazustehen, damit allerdings noch nicht. Doch dazu später mehr.

Reserve des Gastgebers überrascht

Den Wanderpokal hatte Titelverteidiger TSV Barsinghausen natürlich im Gepäck, als er nach Bennigsen gereist war – und der Verlauf der Vorrunde ließ beim TSV berechtigte Hoffnungen aufkeimen, ihn direkt wieder einstecken zu können, ehe man am Ende des mit 600 Zuschauern an beiden Tagen bestens besuchten Turniers doch dem gastgebenden Landesligisten den Vortritt auf dem Treppchen lassen musste.

Mit 13 Punkten aus fünf Vorrundenspielen gewannen die Barsinghäuser ihre Gruppe. Die Reserve des gastgebenden FC Eldagsen folgte mit nur einem Zähler Abstand – eine respektable Leistung für das Team aus der 1. Kreisklasse, das unter anderem die Kreisligisten SV Weetzen (4:0) und TSV Gestorf (4:2) bezwingen konnte. Zwar hütete mit Marcel Bürst – der auch zum besten Keeper gewählt wurde - ein Spieler der Erstvertretung das Tor, doch handelte es sich bei diesem um die einzige Anleihe aus der Landesliga.

FC Springe ärgert Eldagsen

In der anderen Vorrundengruppe behielt der FC Springe eine weiße Weste und konnte als einzige Mannschaft den späteren Turniersieger aus Eldagsen bezwingen (4:2).

„Es ist immer wieder eine Gratwanderung zwischen Spielen gegen Teams auf Augenhöhe und solchen, bei denen es eigentlich nur um die Höhe des Sieges geht“, sagte FCE-Coach Michael Wehmann und spielte dabei auf die großen Leistungsunterschiede des Feldes an, von Landesliga bis 2. Kreisklasse war in Bennigsen alles vertreten.

Auch das Mitwirken von Kapitän André Gehrke, der erst am zweiten Tag teilnahm und sich in puncto Übersicht und Ruhe ein Sonderlob seines Trainers abholte, tat ein Übriges. Schließlich setzen sich in der Endrunde die Favoriten durch – für die Eldagser Reserve und auch den SC Völksen, der sich an Tag eins hervorragend geschlagen hatte, war dagegen Schluss.

In den Halbfinals besiegte der TSV Barsinghausen den FC Springe mit 4:2 nach Neunmeterschießen, der FC Eldagsen ließ beim 7:0 über den TSV Gestorf keine Zweifel zu.Am zweiten Turniertag bezwang seine Riege gleich im ersten Spiel ihren späteren Endspielgegner TSV Barsinghausen im Hallendauerbrenner der letzten Jahre mit 5:2. „Da waren wir gleich wach“, sagte Wehmann, der sich in dieser Hallensaison allerdings bewusst aufs Zusehen beschränkt und seinem neuen Ko-Trainer Christian Marx den Vortritt lässt (hier lest ihr ein Interview mit Christian Marx).

Brünig vertreibt die Sorgen

Doch nun zurück zur neuerlichen Sorge Westenfelds hinsichtlich der Pokale. „Vor dem Halbfinale lagen vier Spieler in der Torjägerliste gleichauf“, erklärte er – für den Torschützenkönig war allerdings nur ein Pokal vorhanden. Von einem Ausschießen nach Turnierende über Auslosen und Pokale Nachbestellen reichten die Überlegungen.

Lucas Brünig machte sie durch seine beiden Tore beim 3:1-Sieg im Finale hinfällig – mit 16 Treffern sicherte er sich die alleinige Krone. Westenfeld war erleichtert. „So lange wie das mit den ersten Pokalen gedauert hat, wäre eine Nachbestellung vermutlich erst Ostern angekommen.“ 

Sportbuzzer, 16.01.2017

Yannik Gronau

Beim FC Eldagsen warten alle auf den Paketboten

9. Auflage des Berggarten-Cups in Bennigsen morgen und am Sonntag /Fußballer des FC Springe und des Gastgebers gehören zum Favoritenkreis

Selbst bei umsichtiger und frühzeitiger Organisation kann man eben doch nicht alles unter Kontrolle haben. Die Planungen für den 9. Berggarten-Cup (morgen ab 11 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr) des FC Eldagsen haben unmittelbar nach dem Ende des Turnieres im Vorjahr begonnen. „Die Halle muss mit einer Menge Vorlauf reserviert werden“, sagt Sebastian Westenfeld aus dem Organisationsteam. Mit den Hallenzeiten sei es in Springe nicht so einfach, erläutert er. Und wer zuletzt kommt, der schaut eben im schlimmsten Fall in die Röhre.

So wie es vor drei Jahren schon einmal fast der Fall gewesen wäre. „Da sollte an dem von uns gewünschten Termin auf einmal ein Tischtennis-Turnier des FC Bennigsen stattfinden“, erinnert sich der 30-Jährige. Man konnte sich letztlich noch einigen, und die Fußballer konnten wie geplant in die Halle. „Mittlerweile haben wir das ja nun schon alles recht häufig gemacht, die Arbeiten sind in unserem Orgateam in Pakete aufgeteilt und die Abläufe geradezu standardisiert“, bemerkt er.

Doch zurück zu den eingangs angesprochenen Unwägbarkeiten, denen man am Ende eben doch ausgeliefert sein kann – selbst wenn das Teilnehmerfeld längst komplett zusammengestellt ist, alle Sponsoren ihre Unterstützung zugesagt haben und die Verpflegung der an beiden Tagen insgesamt knapp 500 erwarteten Zuschauer organisiert worden ist. „Momentan warten wir noch auf das Paket mit den Pokalen“, verrät Westenfeld. „Da sind wir schon etwas nervös.“

Neben dem Wanderpokal, den Titelverteidiger TSV Barsinghausen mit in die Sporthalle Bennigsen bringen wird, soll es für die Mannschaften auf den Plätzen eins bis vier sowie den erfolgreichsten Torschützen und den besten Schlussmann separate Trophäen geben. Und wenn das Paket noch rechtzeitig eintreffen sollte, haben neben den Gastgebern wohl Nachbar FC Springe und jene Barsinghäuser beste Aussichten, die begehrtesten davon nach dem Finale (Sonntag, 17 Uhr) entgegenzunehmen.

Aufs Stichwort: Der TSV wird in der offiziellen Turnierankündigung nach wie vor der Landesliga zugeordnet – zu der er seit dem Abstieg freilich nicht mehr gehört „Da ist uns wohl ein kleiner redaktioneller Fehler passiert“, sagt Westenfeld lachend. „Aber gefühlt sind sie in der Halle ja auch ein Landesligist“, ergänzt er beschwichtigend und mit einem Augenzwinkern.

Aus dem Gebiet dieser Zeitung sind außerdem Kreisligist TSV Ges-torf, der FC Bennigsen, die Eldagser Reserve und der SV Altenhagen aus der 1. Kreisklasse sowie die der SC Bison Calenberg, SC Völksen und SC Alferde aus der 2. Kreisklasse im Teilnehmerfeld. Am ersten Tag wird aus zwei Vorrundengruppen die Endrunde zusammengestellt, mit der es am Sonntag ab 12 Uhr weitergehen wird.

Pakete werden in Eldagsen allerdings nur noch morgen zugestellt...

Leine Nachrichten, 13.01.2017

Rune Flohr

Es kommt dann doch anders

Beim 21. NDZ-Cup, dem Hallenturnier des FC Springe, sieht alles nach einem Triumph der Eldagser Fußballer aus, doch der Pokal geht nach Hemmingen

Nach der Vor- und Zwischenrunde schien beim 21. NDZ-Cup in Springe eine Sache ganz klar: Nach einem Jahr Abstinenz würde Seriengewinner FC Eldagsen wohl zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Jahren den Titel bei der Veranstaltung des FC Springe abstauben. Doch der SC Hemmingen-Westerfeld durchkreuzte den Plan der Senfstädtern auf der Zielgeraden, gewann das Endspiel mit 4:2 und sicherte sich 15 Punkte für die Sportbuzzer-Masters-Wertung. „Das ist einfach sensationell“, freute sich Trainer Semir Zan, für dessen Riege Alex Bittner mit drei Toren im Finale der Matchwinner war. Darüber hinaus zielte Mustafa Akcora genau, Cezar Paraschiv traf doppelt für die Gelb-Schwarzen.

Dabei waren die Hemminger eher holprig in das Turnier gestartet. „Zu Beginn war unsere Leistung noch sehr durchwachsen“, gestand Zan. Der Wendepunkt sei das 2:4 in der Zwischenrunde gegen die Eldagser gewesen, als seine Mannschaft erstmals überzeugte. Ein 3:1 gegen den HSC Hannover sowie ein 3:2 gegen den ebenso hoch gehandelten FC Springe im Halbfinale später standen die Hemminger unerwartet im Finale. Ganz anders die Eldagser, die in der Vor- und Zwischenrunde alles gewannen, was zu gewinnen war – und das mit 33:9 Toren auch in souveräner Art und Weise. Erst in der Vorschlussrunde gegen den gut aufspielenden VfL Nordstemmen hatte der von Ko-Trainer Christian Marx trainierte Landesligist etwas Mühe, behauptete sich gegen dessen Ex-Verein erst nach Neunmeterschießen.

Nach der verdienten Niederlage im Endspiel gab es lange Gesichter bei den Eldagsern – wie auch beim Lokalrivalen und Gastgeber. „Uns hat ein wenig die Leichtigkeit gefehlt. Zum Ende hin wirkte das einfach zu erzwungen“, konstatierte Springes Trainer Ricardo Díaz García nach dem 2:3 im Halbfinale gegen den Ligarivalen aus Hemmingen-Westerfeld. „Stolz können wir dennoch sein, weil wir uns besonders in der Vorrunde super präsentiert haben“, sagte der Spanier.

Seine Mannschaft ging dennoch nicht leer aus: Lennart Janzen wurde zum besten Torhüter gewählt, Philipp Strohecker und Ferhat Arslan teilten sich die Torjägerkrone mit jeweils elf Treffern. Generell sei es ein „wirklich faires und gutes Turnier“ vor insgesamt rund 700 Zuschauern gewesen, berichtete Organisator Ralf Käß. 

Leine Nachrichten, 10.01.2017 

NDZ-Cup 2017

Im Teilnehmerfeld tut sich was

Fußballer des FC Eldagsen sind zurück beim NDZ-Cup / Mit dabei ist bei der 21. Auflage neben etlichen alten Bekannten auch der SC Hemmingen-Westerfeld

Sie sind zurück, die Fußballer des FC Eldagsen – und mit ihnen auch ihre Dominanz? In den Jahren 2011 bis 2015 ging der Titel beim NDZ-Cup des FC Springe stets an die Senfstädter. Doch bei ihrem letzten Triumph fühlten sie sich von den Schiedsrichtern nicht ausreichend geschützt, weshalb sie für Auflage Nummer 20 im vergangenen Jahr absagten. Der HSC Hannover nutzte die Gunst der Stunde und beendete die Vorherrschaft der Gelb-Schwarzen. Die sind nun zurück – und es wird spannend zu beobachten sein, ob sie bei dem Qualifika- tionsturnier für das 2. Sportbuzzer Masters die Grundlage für eine neue Siegesserie starten können.

Der Zwist von damals sei schon seit einiger Zeit kein Thema mehr, wie Ralf Käß betont. „Natürlich gab es zwischen Springern und Eldagsern Verstimmungen. Aber es gab auch konstruktive Gespräche – das Verhältnis ist gut“, sagt der Organisator von Ausrichter FC Springe. Dass der Lokalrivale die Nase bei seiner Rückkehr direkt wieder vorn hat, daran hat Käß seine Zweifel: „Natürlich haben sie eine sehr starke Truppe. Aber mit dem HSC und den Hemmingern gibt es weitere Teams, die sehr spielstark sind.“

Auch die Gastgeber wollen ein Wörtchen um den Sieg mitreden, mindestens aber mehr Qualifikationspunkte einheimsen als im Vorjahr. Damals war nach der Zwischenrunde Schluss für die Springer. „Dieses Mal wollen wir in die Endrunde“, betont Trainer Ricardo Díaz García. Bei den bisherigen Auftritten in der Halle in Hameln und Barsinghausen habe sich seine Mannschaft schon gut verkauft. Er hält sich heraus, die Spieler organisieren die Veranstaltungen selbst. „Sie stellen sich sogar selbst auf. Das fördert ungemein die Kameradschaft“, sagt Díaz García. „Wir wollen die Verletzten und die jungen Spieler integrieren.“

Im Schulzentrum Süd rollt heute ab 11.30 Uhr in der Vorrunde der Ball. Die ersten beiden Teams und die beiden besten Gruppendritten lösen das Ticket für die Zwischenrunde, die morgen um 13 Uhr beginnt. Neben den genannten sind folgende Mannschaften dabei: VfL Nordstemmen, Eintracht Hiddestorf, FC Springe A-Junioren, Fortuna Sachsenross, TSV Goltern, TSV Nettelrede, SG Bredenbeck, SV Gehrden, FC Bennigsen, TSV Wennigsen und SV Altenhagen.

Fünf Mal in Folge hatte der FC Eldagsen sich den Sieg beim NDZ-Cup seit 2011 sichern können. Im vergangenen Jahr endete diese Serie. Allerdings nicht aus sportlichen Gründen, sondern weil die Gelb-Schwarzen nach Unstimmigkeiten nicht am Turnier teilnahmen. 

Leine Nachrichten, 06.01.2017

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