FC Eldagsen von 1921 e.V.

Rune Flohr & Yannik Gronau

Eldagsen verliert in Pyrmont

Durch die verdiente Niederlage in der Kurstadt sind die Eldagser noch immer nicht auf der sicheren Seite. Das Team von Jens Möbes, der in der neuen Saison – unabhängig von der Spielklasse – nicht mehr Trainer der Gelb-Schwarzen sein wird, war arg ersatzgeschwächt in die Partie gegangen. „Berücksichtigt man das, war die Leistung wirklich in Ordnung“, sagte Co-Trainer Christian Marx, der selbst eingewechselt werden musste. Wie auch Torwarttrainer Rafael Bürst, der zuvor schon ein Tennis-Punktspiel absolviert hatte.

In der Startelf stand neben A-Junior Bennet Mahlert, der laut Marx „ein wirklich ordentliches Debüt in der Landesliga“ feierte, Sven-Erik Nold. Der Vorgänger von Marx als Co-Trainer, der die Schuhe eigentlich schon an den Nagel gehängt hatte, lief nach einer Trainingseinheit in der Zweiten in der Innenverteidigung auf. Hilfe aus der Reserve gab es nicht, da diese noch um den Aufstieg in die Kreisliga kämpft und sich niemand festspielen sollte. „Da haben wir so eine halbe Traditionself ausgegraben“, sagte Marx mit einem Augenzwinkern. Die Eldagser ließen den Gegner kommen, der wandelte den Ballbesitz jedoch selten in Chancen um. Tolga Nemnezi hatte sogar die Chance zur Führung für die Gäste, scheiterte jedoch an Pyrmonts Torhüter Alexander Deppe (55.). Benedikt Hagemann entschied die Partie mit seinen beiden Treffern (68., 80.) aber doch noch zugunsten der Platzherren.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – Flügge, Nold, Gehrke, Berger (25. Knüppel) – Trotz, Mahlert (67. Marx) – Brünig, Schierl – Nemnezi (62. R. Bürst) – Paraschiv 

Leine-Nachrichten, 22.05.2017

FC Eldagsen - Koldinger SV

FC Eldagsen hat noch nicht gefeiert

Marx: Noch nicht gerettet

So, nach dem Sieg in Koldingen ist der Klassenerhalt nun aber unter Dach und Fach, oder? „Nee!“ Christian Marx, Co-Trainer des FC Eldagsen, interveniert sogleich. „Ich habe der Mannschaft am Dienstag nach dem Spiel zu 90 Prozent Klassenerhalt gratuliert“, sagt er schmunzelnd. „Wir sind noch nicht endgültig sicher.“ Bedeutungslos ist die Partie am Sonntag um 15 Uhr bei der SpVgg. Bad Pyrmont also nicht. Außerdem könne man die Gastgeber ja in der Tabelle auch noch überflügeln, rechnet Marx vor. Auch das könne neben dem Klassenerhalt ein Ziel sein. Eventuell wird Marx unter seiner Trainingsjacke ein gelbes Trikot tragen, wenn er als Co-Trainer am Rand stehen wird. „Vielleicht werde ich wieder der dritte Mann auf der Bank“, sagt er. Die dünne Personaldecke könnte es erfordern.

Sebastian Mende fällt mit einem Bänderriss aus, in Koldingen habe er damit „mindestens die Hälfte des Spiels absolviert – Kompliment“, sagt Marx. Rune Flohr plagt sich weiterhin mit seinem in Bavenstedt ramponierten Oberschenkel herum. Elias Engelhardt fehlt rotgesperrt. „Und auch sonst haben wir ja noch ein bisschen anderen Krempel im Lazarett“, bemerkt Marx flapsig. Sogar Steven Berger, vor acht Monaten operiert und seitdem erst fünfmal wieder im Training mit von der Partie, kam im wichtigen Spiel in Koldingen eine knappe Stunde lang zum Einsatz. „Das ist nicht optimal, aber es gibt ja so Typen, die man dann trotzdem da hinstellen kann“, sagt Marx, der einem Kontrahenten entgegensieht, der gegen die Eldagser „dauermotiviert“ sei. Einige Niederlagen in der Vergangenheit, insbesondere die in der Relegation im Jahr 2015, hätten eine gewisse Rivalität herbeigeführt.

Leine-Nachrichten, 19.05.2017

FC Eldagsen - Koldinger SV

Koldinger SV spielt alles oder nichts - und verliert

Der FC Eldagsen sichert sich in der Nachspielzeit einen 3:2-Auswärtssieg

In einem Nachholspiel beim Koldinger SV hat Fußball-Landesligist FC Eldagsen einen aufgrund der Mehrzahl an Chancen verdienten, aber wegen des späten Siegtreffers auch ein wenig glücklichen 3:2-Sieg eingefahren.

„In der ersten Halbzeit haben wir ein ziemlich gutes Spiel gemacht“, sagte FC-Ko-Trainer Christian Marx. Die Mannschaft habe defensiv gut gestanden, nur zwei Schüsse der optisch überlegenen Gastgeber zugelassen und selbst drei erstklassige Möglichkeiten gehabt. „Zur Pause hätten wir auch 2:0 oder 3:0 vorne liegen können.“ Doch weil Goalgetter Steve Goede von seinen drei Hochkarätern nur einen nutzte (35.), reichte es halt nur zu einem Treffer.

Nach der Pause gelang den spielerisch gefälligen Gastgebern durch Enrico De Marco der Ausgleich (58.). Die Eldagser blieben jedoch zunächst relativ unbeeindruckt. „Wir hatten in dieser Phase auch ein, zwei Möglichkeiten“, so Marx. Und der FC ging nach einem zu kurz abgewehrten Eckball durch einen 20-Meter-Schuss von Tolga Nemnezi (70.) erneut in Führung. „In den letzten 25 Minuten haben uns die Koldinger dann aber total unter Druck gesetzt“, räumte Marx ein, „da hatten wir wenig Entlastung und haben den Faden verloren.“ Bei drei, vier Hereingaben der Koldinger brannte es im FC-Strafraum lichterloh, einmal hatten die Gäste sogar etwas Dusel, weil Reinhold Wirt per Kopfball nur den Pfosten traf.

Als der Eldagser Elias Engelhardt in der 88. Minute für eine Notbremse die rote Karte sah, traf KSV-Spielmacher Imad Saduun per Freistoß zum 2:2. „Zum Glück wollten die Koldinger gewinnen und haben alles oder nichts gespielt.“ Das bestraften die Gäste mit einem Konter, den Nemnezi zum 3:2-Endstand vollendete (90. + 3). „Alles, was wir in diesem Jahr an Pech hatten, haben wir vielleicht im nächsten Jahr an Glück“, sagte KSV-Coach Diego De Marco.

Sportbuzzer, 17.05.2017

Elias Engelhardt

Wie viel ist dieser Punkt wert?

FC Eldagsen trennt sich torlos vom defensivstarken SV Bavenstedt / Koldinger SV ist abgestiegen

Es ist stark, wie die Bavenstedter 20 Meter vor dem Tor verteidigen“, sagte Christian Marx, der Co-Trainer der Gastgeber. „Da ist es kein Wunder, dass sie so lange ohne Gegentor geblieben sind.“ Der letzte Treffer gegen die Bavenstedter liegt tatsächlich fast ein halbes Jahr zurück, fiel am 3. Dezember 2016, erzielt von der TSV Burgdorf. Danach stand zehnmal die Null bei den Hildesheimern – in Eldagsen nun also das elfte Mal in Folge. Steve Goede versuchte sich zwar in Hälfte eins zweimal mit Einzelaktionen daran, dieses Bollwerk zu durchbrechen, allein der Erfolg blieb aus. Auch Tolga Nemnezis Schuss kurz vor Spielschluss war mehr Versuch denn gefährliche Aktion. Ansonsten spielte sich das Geschehen weitestgehend in der Zone zwischen den beiden Strafräumen ab.

Auch den Platzherren gelang es meist recht gut, gefährliche Torannäherungen der Hildesheimer im Keim zu ersticken. Einzig bei einem Kopfstoß im Anschluss an eine Ecke musste Stefan Mühlenbruch, sicherer Vertreter von Marcel Bürst, zupacken. Ansonsten war er weitgehend beschäftigungslos, wenn man von einigen abgefangenen Flanken einmal absieht. „Ich glaube, dass dieser Punkt am Ende noch sehr wichtig sein kann“, sagte Marx. Nach seiner Berechnung müssten 35 Zähler zum Klassenverblieb langen, bei nunmehr 32 gesammelten Punkten fehlt damit nur noch ein Sieg zum großen Ziel. Rune Flohr musste nach einem rüden Einsteigen seines Gegenspielers mit Verletzungen im Gesicht und am Oberschenkel ausgewechselt werden. Der Schiedsrichter beließ es bei einer Ermahnung, was selbst die Bavenstedter erstaunte.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – F. Reygers, Gehrke, E. Engelhardt (64. T. Engelhardt) – Mende, Trotz, Nemnezi, Flügge – Flohr (78. Brünig), Goede (90.+2 Schierl), Paraschiv

Leine-Nachrichten, 15.05.2017 

Cezar Paraschiv & Steve Goede

Eldagser verlieren gerade Spiele und Spieler

Ein Trio wird den Landesligisten am Saisonende verlassen

Wie das so ist mit den Statistiken. Vor Kurzem noch konnte man davon sprechen, dass der FC Eldag­sen aus den ersten vier Partien in der Landesliga unter dem neuen Coach Jens Möbes nur eine Niederlage davongetragen habe. Keine zwei Wochen später sagen die Zahlen etwas anderes aus: Nun stehen drei Niederlagen aus den vergangenen vier Auftritten zu Buche. Und nachdem das 1:0 über Spitzenreiter TuS Sulingen schon fast der gefühlte Klassenerhalt gewesen ist, ist es spätestens nach der 1:2-Pleite beim MTV Almstedt unter der Woche wieder ungemütlich geworden für die Senfstädter – nur drei Punkte Vorsprung sind es vor der Aufgabe morgen (16 Uhr) gegen den SV Bavenstedt auf den FC Lehrte und den MTV Almstedt.

„Bavenstedt werden wir genauso wenig die Punkte zum Aufstieg schenken wie den Sulingern“, sagt Co-Trainer Christian Marx, dem – als Hildesheimer – der Kontrahent recht gut bekannt ist. Stammtorhüter Marcel Bürst wird den Baven­stedtern das Leben auf keinen Fall schwermachen können. „Er wird in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten“, sagt Marx. „Da geht nicht viel mit seinem Rücken.“ Da Paul Nieber in Almstedt Gelb-Rot gesehen hat, wird Möbes auch auf seine Dienste morgen verzichten müssen. Es werden für Nieber auch nicht mehr viele im schwarz-gelben Dress hinzukommen, denn der Allrounder wechselt im Sommer zur Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder.

Auch Steve Goede sucht nach drei Jahren in Eldagsen eine neue Herausforderung und wird sich dem Vernehmen nach dem TSV Pattensen anschließen. Cezar Paraschiv verlässt die Hindenburgallee in Richtung Hamelner Raum. Es sollen die einzigen Abgänge bleiben. Die Fahndung nach Neuzugängen ist indes noch nicht beendet. „Wir sind weiterhin auf der Suche nach Spielern, denen auch ohne Moos vieles geboten wird“, heißt es in einer entsprechenden Presseerklärung.

Leine-Nachrichten, 13.05.2017 

Sebastian Mende

In Eldagsen beginnt das Zittern

FC-Team nach 1:2 nur drei Punkte von Abstiegszone entfernt

Ein frühes Führungstor sollte einer Mannschaft Sicherheit geben, sollte man meinen. Doch nach dem 1:0 durch Cezar Paraschiv in der 2. Minute nach feiner Vorarbeit von Rune Flohr, der seit Wochen fleißig Scorerpunkte sammelt, spielten die Eldag­ser nur kurz selbstbewusst auf. „Ab der 20. Minute war das dann richtig schlecht von uns“, sagte Co-Trainer Christian Marx. „Und bei den Almstedtern merkt man einfach, dass die auf gar keinen Fall absteigen wollen.“ Da fragt man sich: Beim FC etwa nicht? „Man muss schon mal klar benennen dürfen, dass man den Eindruck hatte, dass nicht jeder alles gegeben hat heute“, sagte Marx. Und dann kann man eben auch gegen ein technisch nicht zu den stärksten Landesligisten gehörendes Team wie den MTV leer ausgehen.

Kurz vor der Pause gelang Norman Rostalski (41.) der Ausgleich für die Almstedter, die danach meist nur noch bei Einwürfen von Marvin Rohrbach gefährlich wurden. „Der wirft ein, solche Ecken kann ich nicht schießen“, sagte Marx schmunzelnd. Rohrbach wurde in der 73. Minute ausgewechselt, den Siegtreffer erzielte der MTV trotzdem noch: Zuke Isufi (83.) ließ den Tabellendreizehnten jubeln. In den Schlussminuten mussten beide Mannschaften mit einem Spieler weniger auskommen, Eldagsens Paul Nieber sah Gelb-Rot und sein Gegenspieler Rot wegen Nachtretens (88.). „Das funktioniert so nicht, so kann man in der Landesliga nicht auftreten“, schimpfte Marx.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – F. Reygers, Mende (55. Nieber), E. Engelhardt – Flohr, Trotz, Nemnezi, Schierl (63. T. Engelhardt) – Paraschiv, Goede, Brünig

Leine-Nachrichten, 12.05.2017 

Rune Flohr

Engpässe in Eldagsen

Schon um 19:00 Uhr beginnt die Partie des FC Eldagsen beim MTV Almstedt. Sechs Zähler beträgt der Vorsprung der Gelb-Schwarzen auf den Tabellendreizehnten – ein Sieg und der Klassenerhalt wäre praktisch eingetütet. „Aber auch ein Punkt wäre bei unser personellen Situation völlig in Ordnung“, sagt Co-Trainer Christian Marx, der aufgrund des Engpasses als einer von zwei Ersatzspielern auf der Bank Platz nehmen wird.

Leine-Nachrichten, 10.05.2017

FC Eldagsen verabschiedet drei Spieler

Steve Goede, Paul Nieber und Cezar-Marco Parashiv verlassen den Verein zum Ende der Saison

Der FC Eldagsen verliert zur neuen Saison drei Spieler, die in der aktuellen Saison zu großen Teilen regelmäßig in der Startelf gespielt haben. Der Verein hätte gern alle drei Spieler gehalten, konnte aber aus jeweils unterschiedlichen Gründen einem Wechsel nicht entgegenwirken.

Steve Goede verlässt den Verein nach drei gemeinsamen Jahren und 56 Toren, von denen er in der aktuellen Saison fünf erzielt hat. Er war maßgeblich am Aufstieg in die Landesliga beteiligt, wollte sich aber kein weiteres Jahr an den FCE binden und wechselt zur finanzkräftigeren Konkurrenz nach Pattensen mit dem Ziel um den Oberliga-Aufstieg zu spielen.

Paul Nieber wird ab der neuen Saison sportlicher Leiter beim Viertligisten 1.FC Egestorf/Langreder und verantwortet dort die Planungen für alle Mannschaften, die im Leistungsbereich arbeiten. Auf Grund der zeitlichen Intensität dieser spannenden Herausforderung wird er zukünftig für die zweite Mannschaft in Egestorf auflaufen, die voraussichtlich nächstes Jahr als Gegner unserer Mannschaft in der Landesliga spielen wird. Wir wünschen für beide Aufgaben gutes Gelingen und viel Erfolg.

Cezar-Marco Parashiv hat ein Jahr für den FC Eldagsen gespielt, nachdem ihn Michael Wehmann im vergangenen Sommer an die Hindenburgallee geholt hat. Durch private und berufliche Verpflichtungen ist der Aufwand, den er in der Landesliga aufbringen muss zu hoch, so dass er sich für einen Wechsel in seine Heimatregion Hameln entschied. Auch ihm wünschen wir für seinen weiteren sportlichen und privaten Weg alles Gute.

Verein noch auf der Suche nach neuen Spielern

Bis auf diese drei Abgänge bleibt der Kader der Saison 2016-2017 auch in der kommenden Spielzeit zusammen. Die Verantwortlichen stehen mit potentiellen Neuzugängen in Kontakt, sind gleichzeitig aber auch weiterhin auf der Suche nach Spielern, denen auch "ohne Moos" Vieles geboten wird, wenn diese auf ein intaktes Umfeld, hohe Zuschauerzahlen, erstklassige Teamausstattung, regelmäßige Mannschaftsfahrten sowie einem tollen Teamgeist auf und neben dem Platz Wert legen.

Sehr gern begrüßen wir ambitionierte Spieler zu einem Probetraining – denn drei Kaderplätze sind aktuell noch frei. Dabei spielt für die Verantwortlichen die aktuelle Spielklasse der Spieler keine Rolle – bei uns ist eine gute Entwicklung regelmäßig zu beobachten und auch der Sprung aus der 1. Kreisklasse ist bei vorhandenen Anlagen jederzeit möglich. 

FCE Pressemitteilung, 10.05.2017

Christian Marx

"So kann man in der Landesliga nicht auftreten": Eldagsen lässt in Almstedt den Kampf vermissen

Im Duell gegen den Abstiegskonkurrenten MTV Almstedt verspielen die Eldagser eine frühe Führung.

in frühes Führungstor sollte einer Mannschaft Sicherheit geben, sollte man meinen. Bei der 1:2 (1:1)-Niederlage des FC Eldgasen beim MTV Almstedt im Abstiegskampf der Landesliga hat sich dies allerdings nicht bewahrheitet. Obwohl Cezar Paraschiv schon in der 1. Spielminute nach feiner Vorarbeit von Rune Flohr, der in den letzten Wochen fleißig Scorerpunkte sammelt, die Gästeführung besorgte, spielten die Eldagser in der Folge nur kurz selbstbewusst auf.

Eldagsen verliert nach 20 Minuten den Faden

„Ab der 20. Minute war das dann richtig schlecht von uns“, sagte Co-Trainer Christian Marx. Zwar sei er der Meinung, dass sich in seinem Team durchweg die besseren Fußballer befänden als aufseiten des MTV, doch „bei denen merkt man einfach, dass die auf gar keinen Fall absteigen wollen“. Beim FC Eldagsen denn nicht? Nun ja - „man muss schon mal klar benennen dürfen, dass man den Eindruck hatte, dass nicht jeder alles gegeben hat heute.“ Und dann kann man auch gegen ein Team, das technisch vielleicht nicht zu den stärksten der Landesliga gehört, eben auch schon mal leer ausgehen.

Gefahr durch Rohrbachs Einwürfe

Kurz vor der Pause (30.) glichen die Almstedter durch Norman Rostalski aus: Nach einem Eldagser Ballverlust im Mittelfeld fand der Ball per Seitfallzieher den Weg ins abermals von Stefan Mühlenbruch gehütete Tor. Richtig gefährlich wurde es in der Folge eigentlich immer nur dann, wenn Almstedts Marvin Rohrbach zum Axel-Sundermann-Gedächtnis-Einwurf schritt. „Der wirft ein, solche Ecken kann ich nicht schießen“, sagte Marx schmunzelnd. Der frühere Verteidiger von Hannover 96 besaß eine ähnliche Qualität. Kurz vor dem Ende traf Zuke Isufi für den MTV dann sogar noch zum Sieg (83.). Paul Nieber sah Gelb-Rot (77.), sein direkter Gegenspieler Rot wegen Nachtretens. „Das funktioniert so nicht, so kann man in der Landesliga nicht auftreten“, lautete das abschließende Urteil von Marx.  

Sportbuzzer, 10.05.2017

FC Eldagsen - TSV Burgdorf

Burgdorf mit dem glücklichen Ende

TSV Burgdorf 3  - FC Eldagsen 2

Noch eine Minute vor dem Abpfiff sah es so aus, als ob die Gastgeber bereits zum 14. Mal in dieser Saison die Punkte teilen würden. Dann gab der Schiedsrichter einen Freistoß für die Burgdorfer, den Patrick Hiber aus 18 Metern ins Tor der Eldagser beförderte, wodurch sein Team den Klassenerhalt praktisch eingetütet hat. „Das ist eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, dass wir im Oktober erst vier Punkte auf dem Konto hatten“, sagte Trainer Holger Kaiser. Die Eldagser müssen indes noch ein wenig zittern. „Das ist natürlich eine unglückliche Niederlage. Aufgrund der Leistungssteigerung in Hälfte zwei hätten wir einen Punkt verdient gehabt hätte“, resümierte ihr Coach Jens Möbes.

Den Zuschauern wurde eine abwechslungs- und temporeiche Partie mit vielen Strafraumszenen und packenden Zweikämpfen geboten. Allein der Schuss von Tigrinho aus 30 Metern, der vom Innenpfosten hinter die Linie des Eldagser Tores sprang (16.), war das Eintrittsgeld wert. Per Foulelfmeter legte Eugen Klein nach (19.). Cesar Paraschiv verkürzte kurz vor der Pause (44.). Die TSV kam aus dem Rhythmus – und kassierte den Ausgleich durch Rune Flohr (60.). In Überzahl nach Gelb-Rot für André Gehrke (72.) aufgrund zweier Foulspiele sorgten die Burgdorfer allerdings noch dafür, dass es an diesem Nachmittag doch einen Gewinner und einen Verlierer gab.

FC Eldagsen: Mühlenbruch – E. Engelhardt, Rülke (10. F. Reygers), Schierl (76. Nieber), Mende – Trotz, Nemnezi, Gehrke, Flohr, Brünig – Paraschiv

Leine-Nachrichten, 08.05.2017 

Cezar Paraschiv

Das Original gegen die Kopie?

Da wollte der FC Eldagsen mit dem frischen Schwung des 1:0 gegen den Tabellenführer TuS Sulingen in die Partie am Sonntag (15 Uhr) bei der TSV Burgdorf gehen – doch plötzlich gewannen auch die Burgdorfer gegen den Spitzenreiter. „Ich habe gehört, dass die unsere Spielweise dabei ein Stück weit kopiert haben“, betont Eldagsens Co-Trainer Christian Marx mit einem Schmunzeln. In diesem Quervergleich liegen die beiden Kontrahenten also gleichauf, doch ansonsten gibt es einige Unterschiede.

Spielten die Senfstädter bislang beispielsweise in gerade einmal vier Partien der laufenden Spielzeit unentschieden, haben sich die Burgdorfer schon stolze 13-mal die Punkte mit ihren Gegnern geteilt. „Auch wenn ich eigentlich ein Typ bin, der sich erst sicher ist, wenn auch rechnerisch nichts mehr geht, sollte uns realistisch betrachtet ein Sieg aus den Partien gegen Burgdorf, Wetschen, Almstedt und Koldingen zum Klassenerhalt reichen“, sagt Marx.

Wer hätte das vor Monatsfrist gedacht an der Hindenburgallee? Doch sieben Zähler aus den vier Partien seit dem Amtsantritt von Jens Möbes haben für einen Stimmungsumschwung gesorgt. Steve Goede wird in Burgdorf gelbgesperrt fehlen, dafür kehrt Tolga Nemnezi nach seiner Sperre zurück ins Team. Gleiches gilt für André Gehrke, der heute aus dem Urlaub zurückkommt und am Sonntag gleich wieder im Kader stehen wird. Ob das auch auf Stammkeeper Marcel Bürst zutreffen wird, ist fraglich. „Er hat Rückenprobleme und muss sagen, ob es geht oder nicht.“ Andernfalls stünde die Nummer zwei der Eldagser, Stefan Mühlenbruch, parat. „Auch mit ihm würde ich mir keine Sorgen machen“, betont Marx. 

Leine-Nachrichten, 05.05.2017

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