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FC Eldagsen von 1921 e.V.

Julian Reygers

Für die Koldinger wird es immer enger

Fußball-Landesligist steht gegen den FC Eldagsen unter Druck

Auch für ihn ist diese Situation neu und schwer, gibt Diego de Marco zu: „Ich bin seit 17 Jahren Trainer – und noch nie abgestiegen“, sagt der Coach des Koldinger SV. „Zum ersten Mal bin ich jetzt wirklich in der Situation, dass es richtig eng wird.“ Dennoch gibt er sich noch immer optimistisch: „Jetzt kommen Teams, gegen die wir punkten müssen“, sagt der Italiener mit Blick auf die Heimspiele gegen den FC Eldagsen und eine Woche später gegen SV BE Steimbke. „Und dann spielen wir auch noch zweimal gegen Wetschen, gegen Krähenwinkel, gegen Almstedt und Lehrte – wenn wir da auch nix holen, können wir über den Abstieg reden.“

Grundsätzlich sei er mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden. Obwohl die Koldinger unter seiner Regie sechs von sieben Partien verloren haben, konstatiert der Coach vor der Partie gegen die Eldagser am Sonntag (15 Uhr) richtig: „Es gab kein Spiel, in dem wir chancenlos gewesen sind. Die Jungs spielen gut, haben ihre Chancen, aber es ist wie verhext.“ De Marco hätte nichts gegen einen „dreckigen Sieg. Wenn die Eldagser 100 Chancen haben – und wir mit 1:0 gewinnen, ist mir das egal.“ Ein Dreier wäre der Korkenzieher für seine Mannschaft. „Damit sie sehen, dass sie auch noch gewinnen können.“

Dass es schwer wird, sei klar: „Die Eldagser haben eine sehr kompakte, kampfstarke Truppe. Die leben von ihrer Gemeinschaft, Homogenität, Kontinuität und Leidenschaft.“ Und wenn es letztlich doch nicht reicht? Der Verein mache der Mannschaft und ihm keinen Druck. „Wir wussten, dass die Landesliga ein Abenteuer wird“, sagt de Marco. „Wir nehmen alles an Erfahrung mit, was geht.“ Und sollte es wieder runter in die Bezirksliga gehen, „steigen wir wieder auf und etablieren uns im zweiten Versuch“.

Zwei Spiele ausgefallen, eines verloren – das ist die bisherige Bilanz der Eldagser nach der Winterpause. Trainer Michael Wehmann versucht, der Situation das Positive abzugewinnen. „Nach der Niederlage in Krähenwinkel hätten wir schon gern direkt wieder gespielt“, sagt er. „Aber so war es schön, mal drei Tage frei zu machen und auch mal die Schnauze voll haben zu dürfen.“ Die Wortwahl zeigt, dass sich die Senfstädter den Start ins Freiluftjahr 2017 ein wenig anders vorgestellt hatten. Die Knieverletzung von Alexander Schröder, zugezogen in der Partie bei den Krähen, kommt noch oben drauf. Eine Diagnose steht aus, Schröder wartet weiterhin auf einen MRT-Termin. „Kaputt wird wohl auf alle Fälle irgendetwas sein – Alex war auf einem sehr guten Wege“, bedauert Wehmann. Von einem Pflichtsieg in Koldingen möchte Wehmann nicht reden. „Wir wollen uns nicht mehr Druck machen, als eh schon da ist“, sagt er. „Es werden wieder Kleinigkeiten entscheiden – das kann auf der einen Seite sein, aber natürlich auch auf der anderen.“

Leine-Nachrichten, 17.03.2017

Julian Reygers

Zweites Spiel, zweiter Sieg: Krähen gewinnen erneut mit neuem Coach

Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide startet in der Landesliga die Aufholjagd. Sie Elf von Trainer Ingo Trebing gewann auch das zweite Spiel nach der Winterpause - und wieder trafen die Neuzugänge.

Ein bisschen zittern müssen gehört dazu im Abstiegskampf, aber beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide wird viel dafür getan, dass es ein Happy End gibt. Der neue Trainer Ingo Trebing und seine Mannschaft sind in den zwei Spielen nach der Winterpause bereits so erfolgreich gewesen wie in der gesamten ersten Saisonhälfte. Nach dem 3:1 (2:1)-Heimsieg im Nachholspiel gegen den FC Eldagsen kamen in diesem Jahr bislang sechs Punkte dazu – binnen vier Tagen die Ausbeute verdoppelt.

Natürlich geht so etwas nicht im Handumdrehen, und ein wenig Glück in der einen oder anderen Szene wie im Spiel gegen die Eldagser muss auch dabei sein. Die Gäste drängten nach einer Stunde auf den Ausgleich, trafen aber immer nur viele Krähen-Beine, die das TSV-Gehäuse verbarrikadierten. So blieb es bei dem einen FC-Tor durch den viel zu frei zum Abschluss gekommenen Cezar Paraschiv bereits in der 5. Minute, als die Elf von Coach Michael Wehmann in der ersten Viertelstunde mehr vom Spiel gehabt hatte. Den Krähen merkt man indes den Willen an, unbedingt aus dem Tabellenkeller herauskommen zu wollen. Und die Neuzugänge tun ihrem Spiel gut, zumal andere wie Philipp Schmidt, auf deren Schultern bisher viel Last lag, dadurch wieder befreiter aufspielen.

Hinten wird gemeinsam gerackert, das Spiel nach vorn ist nicht mehr überwiegend auf Zufall aufgebaut: Wunderschön der Pass von Adrian Zimmermann und der Abschluss von Marcel Kunstmann zum 1:1 (22.), energisch das aus einem Eckstoß resultierende 2:1 durch René Legien (42.), der eine klasse Leistung ablieferte. Und erleichternd das 3:1 durch Kunstmanns Elfmeter nach einem Foul an Sebastian Helms in der Nachspielzeit. So kann es im Heimspiel gegen den VfL Bückeburg (Sonntag, 15 Uhr) ruhig weitergehen.

Sportbuzzer, 09.03.2017 

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