Sponsorentafel - FC Eldagsen

FC Eldagsen von 1921 e.V.

 

Bittere Rückkehr für Holger Gehrmann: Krähen schießen den FC Eldagsen ab

Holger Gehrmann kam mit dem FC Eldagsen bei seiner Rückkehr zum TSV Krähenwinkel/Kaltenweide trotz Führung unter die Räder.

Die E-Junioren des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide II haben alle Hände voll zu tun gehabt, sind sie doch für die Bestückung der Anzeigetafel zuständig gewesen. Gleich sechsmal mussten die jungen Kicker beim 5:1 (2:1)-Sieg des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide gegen den FC Eldagsen mit der Hilfe von Stühlen und vereinten Kräften neue Spielstandsplatten in die Höhe hieven.

Das erste Brett mit einer „1“ wurde gleich unmittelbar nach Anpfiff benötigt und zwar auf der rechten Seite des Tableaus. Tilman Gust war beim Versuch den Laufweg Tim Hübners zu kreuzen, von diesem im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt worden. „Das war eine rote Karte“, fand Gästetrainer Holger Gehrmann, bis vor knapp einem Jahr selbst noch in Diensten der Krähen. Der Schiedsrichter beließ es bei Gelb – und dem Elfmeter, den Jan Flügge, der Mann für jeden Standard im Spiel der Senfstädter, sicher versenkte (4.).

Doch kaum hatten die jungen Krähen ihre wacklige Konstruktion wieder verlassen, mussten sie erneut zur Tat schreiten. Eine mit dem Kopf verlängerte Hereingabe in den Strafraum nutzte Alexander Dosch per Direktabnahme zum schnellen Ausgleich (7.). In der Folge gab es Chancen auf beiden Seiten, und die Krähen waren einen Tick zielstrebiger. Unmittelbar vor der Pause kamen die Gastgeber zur 2:1-Führung. Phillip Schmidts Freistoßhereingabe köpfte Tjark Miener in die Maschen (45.+1).

„In der ersten Halbzeit hat Eldagsen uns alles abverlangt“, sagte KK-Coach Ingo Trebing, der deshalb zur Halbzeit ein wenig neu justierte. „Das brachte Ruhe und Struktur“, sagte er. Und Tore. Denn nun saßen die Versuche der Krähenwinkeler gleich reihenweise und die E-Junioren kamen aus dem Umstellen des Spielstands gar nicht mehr heraus.

Abermals Dosch stellte auf 3:1 (58.), der starke Schmidt legte auch die Tore vier und fünf vor, bei denen jeweils der großgewachsene Marcel Kunstmann vollendete (69., 80.). „So stellt man sich die Rückkehr zum Ex-Club nicht vor“, sagte Gehrmann, in dem es nach eigener Aussage brodelte. „Fünf ist viel zu hoch“, fand er. Trebing freute sich, „den Abstand nach unten zu halten“.

Nach dem 3:1 sei die Partie entschieden gewesen. Und die E-Junioren? Ließen sich von ihren großen Vorbildern sogar Autogramme geben. Und das sieht man in der Landesliga schließlich auch nicht alle Tage. 

Lokalteil HAZ, 25.09.2017

Timon Scharmann

Keine Auswahl nach Kollektivversagen

FC Eldagsen gastiert beim Ex-Club von Coach Holger Gehrmann

Daraus, dass er sich als Trai ner beim TSV Krähenwinkel/Kal­ten- weide wohlgefühlt hat, macht Holger Gehrmann keinen Hehl. Das hat er noch nie getan. „Ich hatte eine gute Zeit da“, sagt der jetzige Coach des FC Eldagsen. „Klar ist es immer was Besonderes, zu seinem Ex-Verein zu fahren“, gibt er vor dem Landesliga-Treffen morgen um 14 Uhr am Stucken-Mühlen-Weg zu. Doch, auch das sei klar, „ich schaue aktuell auf meine jetzige Truppe“.

Und damit hat er derzeit auch genug zu tun, nach dem Auftaktsieg gegen die Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder setzte es zuletzt vier Niederlagen in Serie. Negativer Höhepunkt ist die Niederlage in der vergangenen Woche bei der TSV Burgdorf (0:2) gewesen. Ein „Kollektivversagen“ nennt Gehrmann das, was seine Mannschaft dort geboten respektive eben nicht geboten hat.

Doch direkt nach Verwendung dieses Wortes stellt sich der Coach wieder schützend vor seine Mannschaft und bringt Verständnis auf. „Wir sind echt angeschlagen“, sagt er, meint damit jedoch ausdrücklich nicht den Gemütszustand seiner Kicker („Die Stimmung ist gut“), sondern die Lage im Kader hinsichtlich der morgigen Einsatzmöglichkeiten. „Urlaub, Arbeit, Samstagsspiel“, es komme einiges zusammen, was ihm die Alternativen rauben würde. „Ich möchte aber auch gar nicht jammern“, betont er. Mit konkreten Namen, wer nun alles nicht zur Verfügung steht, mag er indes nicht herausrücken. Nur so viel: „Bei André Gehrke steht im Netz: gesperrt“, sagt Gehrmann. Wann er auf seinen Kapitän nach dessen Platzverweis im Bezirkspokal allerdings wieder zurückgreifen könne, davon habe er bislang keine Kenntnis. 

Lokalteil HAZ, 22.09.2017

Sebastian Mende

Der FC Eldagsen enttäuscht in Burgdorf

Dem überraschenden Sieg im Bezirkspokal in Bavenstedt haben die Eldagser keinen weiteren Erfolg folgen lassen. Durch die Niederlage in Burgdorf stecken sie weiterhin tief im Tabellenkeller fest. „Der Sieg der TSV war völlig verdient. Wir haben uns auf Kreisebene bewegt und hätten uns über ein 0:5 nicht beschweren können“, sagte Trainer Holger Gehrmann, dessen Riege ein ganz anderes Gesicht gezeigt hatte als unter der Woche. Sein Gegenüber stieß ins selbe Horn: „Unser einziges Manko war der Torabschluss. Wir hätten viel höher gewinnen müssen, aber der Gegner hat es uns auch nicht sonderlich schwergemacht“, resümierte Holger Kaiser.

Vor rund 100 Zuschauern konnten die Gastgeber auch den frühen Ausfall von Torwart Norman Volber, der mit Verdacht auf Muskelfaserriss im Oberschenkel ausgewechselt werden musste, problemlos kompensieren. Der nach sieben Minuten eingewechselte Torwarttrainer Alexander Homann wurde von den harmlosen Gästen nur ganz selten auf die Probe gestellt. Erst in der 70. Minute musste er bei einem Volleyschuss von Frederik Reygers sein Können beweisen. Mann des Tages war aber Jonas Künne, der die beiden Treffer für die Platzherren erzielt hatte (35., 87.).

FC Eldagsen: Mühlenbruch – E. Engelhardt (75. Geide), Trotz, F. Reygers, Schierl (62. Berger) – Scharmann, Flügge (46. J. Reygers) – Mende, Brünig, Flohr – Pérez

Lokalteil HAZ, 18.09.2017

Andre Gehrke

FC Eldagsen reist mit Schwung aus dem Pokal, aber ohne Gehrke nach Burgdorf

Das 3:1 im Bezirkspokal am Dienstag beim SV Bavenstedt ist für Holger Gehrmann mehr gewesen als nur das schnöde Fortkommen in diesem Wettbewerb. „Ich bin so froh, dass wir das Ding gezogen haben“, sagt der Trainer des FC Eldagsen. Und mit Blick auf die bevorstehende Aufgabe bei der TSV Burgdorf am Sonntag um 15 Uhr fügt er hinzu: „Es wäre schon blöd gewesen, wenn wir mit der vierten Niederlage in Folge im Gepäck da hingefahren wären.“ Doch zu den dreien in der Landesliga hat sich keine weitere gesellt. „Weil wir um den Sieg gefightet haben, das ist unsere Mentalität – so habe ich Eldagsen auch mal kennengelernt“, sagt er.

Und damit meint er nicht nur seine Spieler, sondern auch die Anhänger aus der Senfstadt. „Auch in Bavenstedt waren wieder ein paar aus Eldagsen da“, berichtet er. Das gebe seiner Mannschaft nicht unerheblichen Rückenwind. Genau wie das positive Erlebnis im Bezirkspokal. „Klar hilft das, es muss ja helfen“, sagt er. „Weil man gesehen hat, dass man es gut gemacht hat.“

Doch, wie heißt es im Volksmund so schön: Wo gehobelt wird, da fallen Späne – in diesem Fall musste André Gehrke mit dem Besen anrücken – der Kapitän der Gelb-Schwarzen wurde im Hildesheimer Stadtteil mit der roten Karte des Feldes verwiesen. „Was genau da gewesen ist, weiß ich gar nicht“, gibt Gehrmann zu. „Ein Zweikampf, André wird festgehalten, beide liegen am Boden“ – so umschreibt der Trainer das Geschehene. Fakt ist: Gehrke wird am Sonntag fehlen. „Das ist natürlich Mist“, sagt Gehrmann, der seinen Führungsspieler gegen die Burgdorfer, die wie sein Team erst drei Zähler haben einheimsen können, bestens gebrauchen könnte.

Doch auch ohne Gehrke: „Wir glauben dran. Seitdem Christian Marx und ich das hier zusammen machen, glauben wir dran. Und das predigen wir auch die ganze Woche über“, sagt Gehrmann, der den Kontrahenten zuletzt in Krähenwinkel in Augenschein genommen hat.  

Lokalteil HAZ, 15.09.2017

Timon Scharmann

"Ein richtiger Pokalfight war das" - Drei Platzverweise bei SV Bavenstedt gegen FC Eldagsen

Das Bezirkspokal-Achtelfinale bot viele Farben: Einen Regenbogen, zwei gelb-rote Karten und einmal glatt rot. In der Liga gewann Bavenstedt, im Pokal siegt Eldagsen. Obwohl sie "besser als im Punktspiel" waren, erkannte FC-Coach Holger Gehrmann an.

Während des Bezirkspokal-Achtelfinals zwischen dem SV Bavenstedt und dem FC Eldagsen hat sich über dem Platz an der Baven­stedter Hauptstraße ein Regenbogen gezeigt.

Zwei Mal Gelb-Rot, einmal glatt Rot

Und nicht nur der Himmel präsentierte sich beim 3:1 (2:0)-Auswärtserfolg der Senfstädter von seiner bunten Seite, auch im Spiel ging es mitunter farbenfroh zu. Was nicht nur an den drei Patzverweisen lag, von denen der Schiedsrichter zwei für die Gastgeber (jeweils Gelb-Rot, 60., 71.) und einen (Rot, 60.) für Eldagsens André Gehrke aussprach. Auch der Rest der Partie ist durchaus abwechslungsreich gewesen. „So ein richtiger Pokalfight war das“, resümierte Gehrmann.

Gehrmann ist stolz auf sein Team

Nach Doppelpass zwischen Sebastian Mende und Rune Flohr gingen die Eldagser durch Lucas Brünig in Führung (17.). „Wenn wir die Möglichkeit hatten, in die Box zu gehen, haben wir das auch gemacht“, sagte Gehrmann.

"Das war überragend"

Wie beispielsweise Mende, der jedoch regelwidrig am Betreten des Strafraums gehindert wurde. Gehrke traf anschließend vom Punkt (38.). Da Torhüter Stefan Mühlenbruch stark hielt, ging es mit diesem 2:0 in die Pause. „Das war überragend“, schwärmte Gehrmann über eine gelungene Aktion seines Schlussmannes. Kevin Bodmann verkürzte (66.), doch mehr sprang für den Favoriten nicht heraus. Flohr schloss einen Konter zum Endstand ab (81.). „Ich fand Baven­stedt heute besser als im Punktspiel“, sagte Gehrmann. Das hatte sein Team mit 0:2 verloren.

Sportbuzzer, 13.09.2017 

Tilman Gust

Das wohl schwerste Los im Topf

FC Eldagsen im Pokal nach Bavenstedt

Welch glückliche Fügung, dass es nur drei Tage nach der Absage der Landesliga-Partie des FC Eldagsen gegen den OSV Hannover für das Team von Trainer Holger Gehrmann gleich mit dem nächsten Pflichtspiel weitergeht. Heute um 18.30 Uhr steht die vierte Runde des Bezirkspokals auf dem Programm – die Senfstädter sind beim SV Bavenstedt gefordert.

„So bleiben wir im Rhythmus, aber das war wohl das schwerste Los im Topf“, sagt Gehrmann. Er muss es wissen, schließlich ist es gerade einmal dreieinhalb Wochen her, dass sich beide in der Liga gegenüberstanden. Die Hildesheimer siegten mit 2:0. Für Gehrmann ist es keinesfalls ein Automatismus, dass es wieder so laufen muss. „Tündern hat ja gezeigt, dass man gegen die etwas holen kann“, erinnert er an den jüngsten Bavenstedter Landesliga-Auftritt, bei dem der SV erst in der 90. Minute zum Ausgleich gegen den Aufsteiger traf.

Wird Gehrmann denn wie so viele Trainer im Pokal ein wenig experimentieren und die gewohnte Formation etwas durchwürfeln? Der Coach lacht ungläubig. „Diese Möglichkeit habe ich doch gar nicht“, sagt der Anhänger des 1. FC Kaiserslautern schließlich. „Ich bin ja nicht Trainer von Hannover 96 oder den Bayern.“ 

Lokalteil HAZ, 12.09.2017 

Timon Scharmann

Der Weg stimmt – nur die Ausbeute nicht

Der FC Eldagsen will und muss wieder treffen, am besten schon morgen gegen den OSV

Fußball. Drei Punkte sind aus Sicht von Holger Gehrmann, dem Trainer des FC Eldagsen, einer zu wenig. Vor dem nächsten Spiel gegen den OSV Hannover (morgen um 16 Uhr) verrät der Coach der Senfstädter, dass er mit vier Zählern kalkuliert hatte. „Sechs wären perfekt gewesen – aber man darf natürlich auch nicht vergessen, wen wir da vor der Flinte hatten“, sagt er und schmunzelt.

Ein wenig mehr Zielstrebigkeit

Nun sind es drei – die Schere zwischen Wunsch und Wirklichkeit geht noch nicht weit auseinander. „Es ist alles okay“, sagt er. Die Stimmung im Team sei weiterhin gut. „Und wir gehen unseren Weg weiter, von dem wir überzeugt sind, dass es der richtige ist.“ Nicht ganz überzeugt ist der Trainer von der Leistung seiner Spieler in der zweiten Hälfte beim Nachbarschaftsduell in Pattensen gewesen. „Aber es ist auch normal, dass man dann mal so eine beschissene Halbzeit dabei hat“, ist er ehrlich. Wobei: Kein eigenes Tor und sieben Gegentreffer bei den drei Niederlagen zuletzt sind dann auch Gehrmann etwas zu wenig, respektive zu viel. Ein bisschen zielstrebiger müssten seine Spieler werden, führt der Trainer aus. Am besten schon gegen den OSV, der aus seiner Sicht auch noch nicht ganz dort sei, wo dessen Verantwortliche sich selbst sehen würden. „Die haben schon individuell richtig gute Fußballer“, sagt Gehrmann und nennt exemplarisch Martin Murawski, Ertan Ametovski und Björn Gassmann.

Mit Blick auf seinen eigenen Kader gibt es Fragezeichen hinter den Einsätzen von Sebastian Schierl und Sebastian Mende, die noch mit ihren in Pattensen erlittenen Blessuren zu tun haben. Elias Engelhardt ist verhindert. Was hatte Gehrmann noch gleich gesagt? „Sechs Punkte wären perfekt.“ Vielleicht erreicht seine Mannschaft diese Marke ja mit einer Partie Verspätung.  

Lokalteil HAZ, 08.09.2017 

Sebastian Schierl & Rune Flohr

"Hätte ich zur Pause nicht gedacht: FC Eldagsen geht in Pattensen unter

Im zweiten Spielabschnitt schenkt der TSV Pattensen dem FC Eldagsen noch drei Tore ein. "Das war die schlechteste Halbzeit der Saison", hadert Eldagsens Coach.

Der TSV Pattensen hat in der Landesliga den dritten Sieg in Folge eingefahren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte sich die Blau-Weißen am Ende deutlich mit 3:0 (0:0) gegen den FC Eldagsen durch. „Das 0:0 zur Pause entsprach dem Spielverlauf. In der zweiten Halbzeit haben wir viel mehr Druck erzeugt. Die Mannschaft hat sich belohnt, weil sie mehr gelaufen ist. Deshalb war der Sieg verdient“, sagte TSV-Trainer Hanno Kock.

In den ersten 20 Minuten gab es für die Platzherren jedoch kein Durchkommen. Ein Distanzversuch von Simon Hinske und ein Torschuss von Georg Schwarz blieben die einzigen nennenswerten Gelegenheiten. Die besseren Chancen hatten zunächst die Eldagser durch Lucas Brünig und Tilman Gust, der vom linken Flügel in den Strafraum zog, aber aus kurzer Distanz verzog. „Wir waren in der ersten Halbzeit das bessere Team. Zur Pause hätte ich nicht gedacht, dass wir das Spiel so herschenken. Die Pattenser sind eine gute Mannschaft, aber sie waren keine drei Tore besser“, sagte FC-Coach Holger Gehrmann.Im zweiten Durchgang traten die Pattenser entschlossener auf und gingen ausgerechnet durch einen Ex-Eldagser in Führung. Fabian Hoheisel exaktes Zuspiel in die Schnittstelle spitzelte Steve Goede per Außenrist ins lange Eck (50.). Nur drei Minuten später traf Christian Eilers nur den Pfosten. Kurz darauf parierte Gästekeeper Diego Marrero Perez einen satten Schuss von Darius Marotzke, doch Eilers war im Nachschuss zur Stelle (56.).

"Schlechteste Halbzeit der Saison"

„Wir sind aggressiver angelaufen und haben die zweiten Bälle erobert“, konstatierte Kock. Dennoch hatten die Gäste Chancen zu verkürzen. Brünig beförderte einen Abpraller neben das Tor. Ein Schuss von Timon Scharmann verfehlte das Ziel ebenfalls knapp. „Wir müssen einfach mal in Führung gehen. Nach dem Rückstand haben wir die Zielstrebigkeit nach vorne verloren. Ich bin enttäuscht, das war die schlechteste Halbzeit der Saison“, haderte Gehrmann.

Nachdem bereits Sebastian Mende (Rücken) im ersten Abschnitt verletzt ausgewechselt werden musste, konnte auch Sebastian Schierl (Knie) nicht mehr weitermachen. Allerdings hatten die Senfstädter schon dreimal gewechselt und mussten die Schlussphase in Unterzahl überstehen. Ein Schuss von Marotzke klärte Marrero Perez an der Strafraumgrenze, doch der Ball landete genau vor den Füßen des kurz zuvor eingewechselten Joel Mertz, der aus der zweiten Reihe zum Endstand traf (88.). 

Lokalteil HAZ, 04.09.2017

Andre Gehrke

Ein richtungweisendes Derby

Pattenser empfangen FC Eldagsen zum Landesliga-Duell / Kock-Team seit zwei Partien ungeschlagen – Gehrmann-Riege mit zwei Pleiten am Stück

Nach zwei Siegen in Folge will der TSV Pattensen seine kleine Serie ausbauen. Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Blau-Weißen den FC Eldagsen im Stadion an der Schützenallee. „Das wird kein Spaziergang, Eldagsen ist immer ein unbequemer Gegner. Vor allem im Offensivbereich sind sie gut aufgestellt. Aber wir haben gute Leistungen abgeliefert und wollen uns wieder mit Punkten belohnen“, sagt Trainer Hanno Kock.

Die Senfstädter haben zwar ihre beiden letzten Partien verloren, mussten sich dabei allerdings den Meisterschaftsanwärtern HSC Hannover und SV Bavenstedt jeweils mit 0:2 geschlagen geben. „Ein Großteil der Mannschaft spielt seit vielen Jahren zusammen. Die Eldagser kommen über die Gemeinschaft. Das ist ein ähnlicher Entwurf. Denn so ist es bei uns auch“, erklärt Kock.

Einer, der beide Seiten kennt, dürfte der Partie besonders entgegenfiebern. Als einzigen externen Neuzugang verpflichtete der TSV Steve Goede aus Eldagsen. Es wäre eine Geschichte, wie sie nur der Fußball schreibt, wenn der neue Stürmer gegen seinen Ex-Club seinen ersten Saisontreffer erzielen würde. „Er freut sich darauf, seine alten Mitspieler wiederzusehen“, berichtet der Coach.

Bei der Verteidigung von Standards hat der TSV noch Luft nach oben – vier der fünf Gegentore fielen nach ruhenden Bällen. „Da müssen wir wachsamer sein, um uns nicht selbst in Bedrängnis zu bringen“, betont Kock, der auf Sascha Lieber verzichten muss.

Mit der Leistung seines Landesliga-Teams ist Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, bekanntlich auch nach den letzten beiden Partien zufrieden gewesen. Allerdings ist die Bilanz mit null Punkten und 0:4 Toren aus den Spielen gegen den SV Bavenstedt und den HSC Hannover definitiv ausbaufähig.

„Ich glaube, wir sind jetzt mal dran“, sagt Gehrmann und hofft, auf die drei Punkte vom ersten Spieltag am Sonntag wieder etwas draufpacken zu können. „Alle wollen und sind auf einem guten Stand“, sagt der Coach. „Wir möchten diesmal unbedingt zeigen, dass wir mehr können, als bloß ein gutes Spiel abzuliefern.“ Da trifft es sich gut, dass mit Tilman Gust so etwas wie der Hoffnungsträger für den Sturm nunmehr ganz in Eldagsen angekommen ist, nachdem er zu Saisonbeginn länger im Urlaub war. Ob Steven Berger schon am Sonntag wieder eine Option sein könnte, steht noch nicht fest. Rune Flohr dagegen hat nach dem Zweikampf aus dem HSC-Spiel, der zur Herausstellung seines Gegenspielers führte, zwar noch ein Veilchen am Auge, kann aber wieder mitspielen.

Vom TSV Pattensen hält Gehrmann eine ganze Menge – vor allem von einem der Akteure, den er selbst noch aus gemeinsamer Zeit – Gehrmann war damals Co-Trainer beim SC Langenhagen – kennt. „Schorse Schwarz ist ein überragender Fußballer“, sagt er. „Und was noch viel wichtiger ist: ein ganz toller Mensch.“ Doch zum Sieg gratulieren, das möchte er dem geschätzten Pattenser nach Möglichkeit dann doch nicht müssen. 

Lokalteil HAZ, 01.09.2017

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