Sponsorentafel - FC Eldagsen

FC Eldagsen von 1921 e.V.

 

Rune Flohr

Die Freundschaft muss ruhen

Holger Gehrmann mit dem FC Eldagsen zu Gast bei Kurt Becker in Ramlingen

„Das nervt echt komplett“, sagt Holger Gehrmann, angesprochen auf die vielen Ausfälle in der jüngeren Vergangenheit. Drei Wochen ist es inzwischen schon her, dass der FC Eldagsen in der Landesliga um Punkte gekämpft hat. Ob die Partie beim SV Ramlingen/Ehlershausen (Sonntag, 14 Uhr) wird stattfinden können, steht in den Sternen. „Doch wir bereiten uns so vor wie immer“, betont der Trainer.

Von Ramlingens Coach Kurt Becker hat er eine hohe Meinung. „Weil er einfach ein Typ ist, ein ganz erfahrener und angenehmer Mann“, sagt Gehrmann. „Wir haben gerade am Dienstag erst miteinander telefoniert“, verrät er. Sie würden sich häufig austauschen, berichtet der Trainer der Senfstädter. Ein angenehmer Gesprächspartner also, dem Gehrmann trotz der Sympathie natürlich liebend gerne das Wochenende verhageln würde. Zumindest wenn die für das Wochenende angekündigten Graupelschauer dann doch ausbleiben sollten.

Die Rollen vor dem Spiel sind jedoch klar verteilt – als Favorit gehen beileibe nicht die Gäste in die Partie. „Tabellenspitze gegen unteres Ende“, sagt Gehrmann. Tabellendritter gegen den Fünfzehnten oder aber: die beste Mannschaft des Heimtableaus gegen den Vorletzten auf fremden Plätzen. „Das wird immens schwer“, sagt der Trainer, der sich immerhin darüber freuen kann, seinen Angreifer Rune Flohr wieder einsetzen zu können. „Die Ramlinger nicht ins Spiel kommen lassen“ lautet seine Devise. Freilich gesetzt den Fall, dass die Begegnung überhaupt stattfindet. Gehrmann wird es vermutlich mit als Erster erfahren. Wenn sein Telefon klingelt und sich am anderen Ende Kurt Becker meldet. 

Lokalteil HAZ, 17.11.2017 

Timon Scharmann

„Bloß alles richtig machen ...“

Starker Heeßeler SV zu Gast in Eldagsen

„Nein, geändert hat sich unsere Situation eigentlich nicht“, sagt Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, vor dem Heimspiel (morgen, 14 Uhr) gegen den Heeßeler SV und schmunzelt. Wie hätte sich auch etwas ändern können, wenn man selbst gar nicht die Gelegenheit bekommt, aktiv zu werden? Zuletzt sind die beiden Eldagser Landesliga-Partien daheim gegen den OSV Hannover und beim VfL Bückeburg ausgefallen. Dass es das letzte Mal für die Senfstädter um Punkte ging, liegt nunmehr bereits zwei Wochen zurück.

„Wir wollen spielen – unbedingt“, betont Gehrmann. Auch wenn er natürlich wisse, wer ihm da morgen gegenüberstehen wird. „Eine Topmannschaft der Landesliga ist das“, gibt Gehrmann unumwunden zu. „Aber Punkte kann man auch gegen die sammeln“, es müsse bloß alles passen bei seinem Team und alle müssten die richtigen Ideen haben. Als er das Wort „bloß“ ausspricht, muss der Trainer selbst ein wenig lachen, denn natürlich weiß er, dass seine Mannschaft gegen die ambitionierten Heeßeler als großer Außenseiter ins Spiel geht. Freistöße und andere Standardsituationen zu vermeiden, sei gegen den Tabellenvierten angeraten, erklärt der Übungsleiter.

Rune Flohr konnte zwar in dieser Woche wieder trainieren; ob er allerdings bereits wieder eine echte Alternative sein kann, wird Gehrmann spontan entscheiden. 

Lokalteil HAZ, 10.11.2017

2017-11-03

Der FC Eldagsen reist nach Bückeburg

Da das Spiel seiner Mannschaft am Reformationstag ausgefallen ist, hat Holger Gehrmann die auf diese Weise entstandene freie Zeit zur Beobachtung des kommenden Gegner genutzt. „Ich habe mir Bavenstedt gegen Bückeburg angeschaut“, berichtet der Coach des FC Eldagsen. Da die Konkurrenz aus Godshorn, Bad Pyrmont sowie Burgdorf auf den Rängen 14, 13 und zwölf allesamt ein Spiel mehr auf dem Buckel hat, ist der Abstand zum rettenden Ufer für den Vorletzten mittlerweile schon ein wenig angewachsen.

„Natürlich haben wir ein Spiel weniger, aber du musst dieses Spiel natürlich auch erstmal gewinnen“, sagt Gehrmann, dessen Ziel es weiterhin bleibt, mit mindestens 13, besser 14 Punkten unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen, zumal die Eldagser Kasse auch ein großartiges Nachrüsten im Winter nicht zulassen wird. Da fängt man mit dem Gewinnen am besten direkt am Sonntag im Bückeburger Jahnstadion an. Anpfiff beim VfL ist um 14 Uhr.

„Wir tun gut daran, ruhig zu bleiben“, betont Gehrmann. „Und wir bleiben auch ruhig.“ Aus dieser Gelassenheit bringt ihn auch die Nachricht vom Ausfall Rune Flohrs nicht. „Wir wissen noch nicht so richtig, was er hat“, berichtet Gehrmann. Ein Muskelfaserriss sei es glücklicherweise nicht. Dennoch wird er auf einen seiner zuverlässigsten Spieler in der Offensive und zweifachen Torschützen zunächst erstmal nicht setzen können.

Bei seiner Stippvisite im Hildesheimer Stadtteil sind Gehrmann die flinken Außenangreifer der Bückeburger aufgefallen. „Auf die müssen wir auf alle Fälle achten“, warnt der Übungsleiter. 

Lokalteil HAZ, 03.11.2017 

Holger Gehrmann

Nichts zu holen: Gegen Steimbke wird Eldagsen "ein Stück weit auseinandergenommen"

Bei der 1:4-Heimpleite gegen den SV BE Steimbke kommen die Spieler von FC-Trainer Gehrmann an ihre Grenzen und müssen eine verdiente Niederlage einstecken.

Dass es eine verdiente Niederlage gewesen ist, daran hat Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldgasen, nach dem 1:4 (0:2) daheim gegen den SV BE Steimke keinen Zweifel gelassen. „In der ersten Halbzeit haben sie uns ein Stück weit auseinandergenommen“, gab er zu. „Wir sind in dieser Phase an unsere Grenzen gekommen.“

„Boah! Die waren so gut“

Dass Gehrmanns Team nach der Hälfte der Spielzeit vom Spielstand her – 0:2 – noch nicht gänzlich aus der Partie genommen worden war, ist das einzig Positive gewesen. Oliver Poltier (19.), der mit einem Kopfball abgebrüht zuschlug („so eine Kaltschnäuzigkeit wünscht man sich doch als Trainer“, Gehrmann), und Jan Kramer-Hoffmann nach einem Eldagser Fehler in der Vorwärtsbewegung (24.) trafen bis zum Seitenwechsel für die Gäste. „Boah! Die waren so gut“, ließ sich Gehrmann fast zu Begeisterungsstürmen hinreißen. Blöd nur, dass es ausgerechnet seine eigene Mannschaft war, gegen die die Steimbker so brillierten. „In der zweiten Halbzeit sind wir dann besser reingekommen. Aber nicht, weil wir so überragend gespielt hätten, sondern weil wir uns regelrecht wieder ins Spiel reingefressen haben“, berichtete der Coach.

Steimbke gibt den Ton an

Und dieses Investment brachte alsbald Zählbares hervor. Maximilian Rülke traf nach Vorarbeit von André Gehrke zum Anschlusstor (53.). Doch noch ehe die Senfstädter sich echte Chancen auf den Ausgleich oder gar einen Punktgewinn machen konnten, zeigten die Steimbker, wer an diesem Tag den Ton angab: Sönke Bremermann stellte zügig den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (61.). „Dann rennst du der Musik eben irgendwann hinterher“, bilanzierte Gehrmann. „Immer diese einfachen Ballverluste!“ Auch das 1:3 entstand aus einem solchen. Dazu kam, dass es Dominik Trotz und Schlussmann Diego Marrero Perez auch mit vereinten Kräften nicht gelang, den Ball noch am Überschreiten der Linie zu hindern. Ein Gehrke-Freistoß landete an der Latte, der finale Gästekonter durch Thorben Neugebauer im Tor. (90.+2).

Lokalteil HAZ, 30.10.2017

Dominik Trotz

Flutlicht fällt aus, doch der FC Eldagsen behält im Sieben-Tore-Drama gegen den TSV Godshorn den Durchblick

Der FC Eldagsen schlägt im Landesliga-Kellerduell den TSV Godshorn mit 4:3 und überzeugt insbesondere in der ersten Hälfte.

Beim FC Eldagsen sind im Landesliga-Nachholspiel gegen den TSV Godshorn die Lichter ausgegangen. Doch zum Glück für die Senfstädter ist dieser Umstand nicht metaphorisch, sondern durchaus im Wortsinn gemeint. Denn in der Halbzeitpause der Partie auf dem B-Platz an der Hindenburgallee, fiel beim Stand von 3:1 für die Gastgeber das komplette Flutlicht aus.

„Ich hatte schon Angst, dass es nicht wieder angeht“, sagte Eldagsens Trainer Holger Gehrmann, der nach seiner Kabinenansprache schon wieder auf den Rasen gekommen war. Doch offenbar fanden die Eldagser Verantwortlichen schnell den richtigen Schalter, die Partie konnte im Hellen regulär zu Ende geführt werden und endete mit einem 4:3-Erfolg für die Gastgeber.

Bereits nach einer guten halben Stunde waren die Gäste aus Godshorn beinahe vorentscheidend ins Hintertreffen geraten. Zweimal traf Dominik Trotz – jeweils im Anschluss an einen ruhenden Ball – für die Schwarz-Gelben (11., 17.), einmal war Timon Scharmann erfolgreich, als er sich mit dem Rücken zum Tor um die eigene Ache drehte und den Ball mit links im Gehäuse unterbrachte. „Die erste Hälfte geht klar an Eldagsen“, sagte TSV-Coach Tan Türkyilmaz. „Die haben doppelt so viele Kilometer abgespult wie wir.“

An dieser Einschätzung änderte auch das erste Godshorner Tor nichts mehr. Noah Garcia Sanchez traf mit dem Halbzeitpfiff zum 1:3 (45.+1). Doch bevor Schiedsrichter Justus Bertram die Akteure kollektiv in die Pause schickte, ließ er einen Gästeakteur schon vorlaufen. Carlo Thiele sah unmittelbar im Anschluss des Treffers nach einer verbalen Entgleisung die rote Karte. „Die Überzahl nützt dir auf diesem kleinen Platz gar nicht so viel, weil du ohnehin keine Räume bekommst“, sagte Gehrmann.

Und so kam der TSV schnell zum Anschlusstor durch Charin Huxohl (47.). André Gehrke stellte kurz darauf mit einem platzierten Distanzschuss den alten Abstand wieder her (51.), doch entschieden war das Spiel noch lange nicht, da die Gäste abermals anschlossen (75., wieder Huxohl). Einem weiteren Godshorner Treffer wurde wegen Abseits die Anerkennung verweigert.

„Das Spiel hatte kein Landesliga-Niveau, aber ich bin erstmal nur froh, dass wir diesen Dreier gezogen haben“, bilanzierte Gehrmann. „So wie wir zu Beginn aufgetreten sind, geht das im Abstiegskampf nicht“, lautete das Urteil von Türkyilmaz, der seiner Mannschaft aber attestierte, in Hälfte zwei auf ein Tor gespielt zu haben.

Lokalteil HAZ, 26.10.2017 

Elias Engelhardt

Eine ernüchternde Niederlage

Der FC Eldagsen ist in Eilvese besser, verliert jedoch

Dass es keine leichte Saison in der Landesliga werden würde, ist Spielern und Verantwortlichen des FC Eldagsen schon im Sommer klar gewesen. Durch die Niederlage beim bis dato sieglosen Schlusslicht hat sich die Lage nun weiter zugespitzt.

STK Eilvese 3 FC Eldagsen 1

Holger Gehrmann, Trainer der Gäste, fand die Pleite „mega ärgerlich. Wir waren über lange Zeit das bessere Team, aber nach einem Gegentor werden bei allen die Knie weich“, konstatierte er nach der siebten Niederlage im neunten Spiel.

Lucas Brünig hatte für die Gelb-Schwarzen bereits in der 2. Minute die Riesenchance auf dem Fuß, doch er schob den Ball aus vier Metern am kurzen Pfosten vorbei. Glück hatte seine Mannschaft indes zwei Minuten später, als Tobias Alker nach einem Freistoß nur den Außenpfosten traf. Dennoch: Der FCE war zunächst das agilere Team, doch die Gäste nutzten ihre Feldvorteile einfach nicht. „Bei uns fehlte der letzte Punch“, monierte Gehrmann. Ein Beispiel: Rune Flohr hätte allein den Abschluss suchen können, wollte stattdessen noch einmal querlegen – die Chance war dahin (21.). So ließen die Eldagser den STK in die Partie kommen, der sich auch nicht lange bitten ließ und durch Felix Gläser in Führung ging (38.). Es kam noch dicker: Kurz vor der Pause knickte Tolga Nemnezi um, er musste das Feld verlassen. Wie schwer die Verletzung ist, ist noch unklar.

Nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ein ausgeglichenes Spiel – und wieder waren es die Gastgeber, die Konsequenz im Abschluss an den Tag legten: Nach einem Freistoß der Eldagser legte Gläser nach einem Konter quer auf Alker, der das Spielgerät nur noch einschieben musste (54.). Vier Minuten später war Alessandro Busse mit einem Schuss aus 16 Metern erfolgreich.

Erneutes Verletzungspech hatten die Eldagser in der 78. Minute, als der zur Pause eingewechselte Sebastian Schierl mit einer Verletzung am Fuß wieder vom Feld musste. Da Gehrmann zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal gewechselt hatte, spielte sein Team mit zehn Mann zu Ende. „Und trotzdem waren wir das aktivere Team“, lobte der Coach. Die Belohnung war das 1:3 durch Lucas Brünig, dessen Freistoß abgefälscht wurde (84.).

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Mende, F. Reygers, Trotz, E. Engelhardt – Scharmann, Rülke (72. Geide) – Nemnezi (46. Schierl), Brünig, Gust – Flohr (62. Jaber).

Lokalteil HAZ, 23.10.2017 

Lucas Brünig

Weite Fahrt für nächsten Schritt

FC Eldagsen im Kellerduell in Eilvese

Es ist definitiv noch ein weiter Weg für den FC Eldagsen. Die Strecke zum kommenden Spielort Eilvese ist – je nachdem, welche Route man wählt – von der Senfstadt zwischen 60 und 75 Kilometer lang. Eine gute Stunde Fahrtzeit sollte man da schon einplanen, um rechtzeitig zum Anstoß der Landesliga-Partie am Sonntag um 15 Uhr beim STK vor Ort zu sein.

„Nur für mich nicht!“, sagt Trainer Holger Gehrmann, der in Letter wohnt, lachend. Doch selbst wenn es für den Übungsleiter übermorgen ein Leichtes ist, zum Auswärtsspiel zu gelangen; ein steiniger Weg liegt dennoch vor ihm, bis das Ziel Klassenerhalt erreicht ist. Die bislang erzielten vier Punkte aus den ersten acht Spielen werden da nicht reichen. Schlechter hat bislang nur der Aufsteiger aus Eilvese abgeschnitten – drei Zähler weniger hat der STK auf dem Konto. „Diesen Abstand wollen wir zumindest wahren“, nennt Gehrmann das Minimalziel. „Unser Gegner ist nicht so schlecht, als dass wir sagen, dass wir die einfach weghauen.“ Zumal mit Rune Flohr, der sich im Training verletzt hat, und Tilman Gust aufgrund seiner Blessur aus dem Spiel in Bad Pyrmont sein kompletter Stamm-Angriff auszufallen droht. Auch Julian Reygers ist nicht dabei.

„Fehler minimieren und Punkte legen“, fordert Gehrmann. Dann würde die Rückfahrt so manchem Eldagser sicherlich ein wenig kürzer vorkommen. Und auch auf dem Weg zum großen Saisonziel wäre es ein Stückchen vorwärts gegangen.

Lokalteil HAZ, 20.10.2017

Sebastian Mende 

Eldagsens Gegentore: Zweimal identisch, dann grausam

2:3-Niederlage gegen den HSC BW Tündern

Dass der HSC BW Tündern nach einem Rückstand nicht aufsteckt, ist spätestens seit der Aufholjagd beim OSV Hannover bekannt, als die Schwalben einen 0:3-Rückstand noch in einen Sieg umwandelten. Dieses Wissen hat dem FC Eldagsen indes nicht genützt.

FC Eldagsen 2 - HSC BW Tündern 3

Rune Flohr brachte die Gastgeber mit einem satten Linksschuss in den linken Torwinkel in Führung (31.) – Tilman Gust, der nur die Latte traf (2.), und Timon Scharmann, dessen Schuss von Tünderns Schlussmann Lukas Masur entschärft wurde (23.), hatten zuvor gute Gelegenheiten nicht in Zählbares umwandeln können. Nichtsdestotrotz: „Wir haben eine klasse erste Halbzeit gespielt“, lobte Holger Gehrmann. Nach dem Seitenwechsel musste der Trainer der Platzherren jedoch mitansehen, wie seine Spieler den Gegner wieder zurück in die Partie holten. Nach einem langen Pass in die Spitze kam Tünderns Angreifer Lukas Kramer an den Ball, Eldagsens Torhüter Diego Otniel Marrero Pérez kam ihm entgegen und ließ sich – bereits deutlich außerhalb des Sechzehnmeterraums – überwinden (48.). „Ich bin schon verwundert, warum er da herauskommt“, sagte Gehrmann. Doch er tat es erneut – zwölf Minuten später wurde den Zuschauern an der Hindenburgallee die Wiederholung des Tores geboten. „Identisch“, sagte Gehrmann fassungslos; er buchstabierte das 1:2 förmlich: „I – den – tisch!“

Der Treffer zum 2:2 durch einen super getimten Kopfball von Julian Reygers sorgte noch einmal für Hoffnung (78.), doch eine Eldagser Fehlerkette und falsche Zuordnungen bei einem eigenen, jedoch zu überhastet ausgeführten Eckball ließen die Gastgeber in einen mehr als unnötigen Konter laufen und das 2:3 kassieren. Kramer traf zum dritten Mal (84.). „Das muss eine Situation für uns sein und nicht gegen uns“, haderte Gehrmann. „Ich bin kein Typ, der rumbollert, aber das war schon megavermeidbar und grausam“, betonte der Trainer.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Mende, J. Reygers, Trotz, Schierl – Pérez (46.  Flügge), Scharmann, Brünig (61.  Nemnezi), Rülke – Gust (63.  Berger), Flohr

Lokalteil HAZ, 16.10.2017

Lucas Brünig

Der Plan des FC Eldagsen: Auswärts ein Punkt, zu Hause gewinnen

14 Punkte sind schon cool“, sagt Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen. Leider – jedenfalls aus Sicht der Schwarz-Gelben – redet er nicht über das eigene Punktekonto, sondern über das des HSC BW Tündern, des nächsten Kotrahenten, der sich morgen um 16 Uhr an der Hindenburgallee vorstellen wird.

Sicher sei diese Bilanz für einen Aufsteiger nicht selbstverständlich, doch „so richtig überraschend ist es dann auch wieder nicht“, sagt Gehrmann. Immerhin fünf Landesliga-Partien haben die Tünderaner zuletzt unbesiegt überstanden. „Jannik Hilker, die beiden Schumachers und Ugur Aydin – das sind schon gute Leute“, findet der Coach.

Doch Gehrmann wäre nicht Gehrmann, wenn er nicht alsbald den Blick wieder auf seine Mannschaft richten würde, und diese hat bislang zehn Punkte weniger als der Gegner sammeln können. Doch mit dem torlosen Unentschieden in Bad Pyrmont gab es zuletzt zumindest nach langer Durststrecke immerhin mal wieder einen Mutmacher.

Und nun also endlich wieder vor eigener Kulisse – zuletzt durften die Senfstädter vor geschlagenen sieben Wochen auf eigenem Grund und Boden ran. Eine halbe Ewigkeit im Fußball. Abas Jaber hat seinen Urlaub beendet und könnte im Kader stehen – ansonsten hat Gehrmann das gleiche Personal wie zuletzt zur Verfügung.

Und dann verrät er noch seinen Plan für die nächsten Wochen. Der simpel klingt, aber bei Umsetzung sehr wirkungsvoll wäre: „Auswärts einen Punkt holen und zu Hause gewinnen.“ Hinter Teil eins konnte bereits ein Haken gemacht werden.

Lokalteil HAZ, 13.10.2017

FC Eldagsen torlos in Bad Pyrmont

„Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt“, hat der mittlerweile verstorbene frühere deutsche Nationalspieler Rolf Rüssmann einst gesagt. Und genau gemäß dieser Devise haben die Eldagser in Pyrmont agiert. „Die Wiese muss man sich jetzt mal angucken“, sagte ihr Trainer Holger Gehrmann lachend. „Den Platz haben wir schön auf links gezogen.“

Freilich ist es nicht die ernsthafte Absicht der Senfstädter gewesen, in der Kurstadt einmal komplett das Feld zu pflügen, doch wer sich bei äußeren Bedingungen wie den momentanen dafür entscheidet, ein Fußballspiel auszutragen, der muss eben auch damit rechnen, dass der Platzwart in der Folgewoche über mangelnde Arbeit nicht klagen wird.

Da die Formkurve der Eldagser zuletzt nicht unbedingt nach oben zeigte, ordnete Gehrmann das torlose Remis eher als Erfolg ein. „Wir waren über 90 Minuten die bessere und strukturiertere Mannschaft“, sagte der Coach, der es erstmals mit einem 4-4-2 versuchte. Torchancen gab es kaum. Rune Flohr scheiterte an Pyrmonts glänzend reagierenden Torhüter Stefan Schmidt (4.) – ebenso Tilman Gust (22.). Die Gastgeber trafen in Minute 70 lediglich den Querbalken. Das war es schon. „Hoffentlich war das ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Gehrmann. „Ich bin durch wie Bolle“, lautete sein persönliches Fazit.

FC Eldagsen: Marrero Pérez – Mende, J. Reygers, Trotz, E. Engelhardt – Rülke (63. Flügge), Brünig, Scharmann, Schierl (75. Berger) – Flohr (87. J. Pérez), Gust  

Lokalteil HAZ, 09.10.2017

FC Eldagsen - Team

Beim FC Eldagsen wären sie schon mal mit Erfolgserlebnis zufrieden

Holger Gehrmann ist entspannt. Was einerseits daran liegt, dass der Trainer des FC Eldagsen momentan Urlaub hat. „Das ist auch mal schön“, sagt er. Andererseits lässt ihn auch die weniger angenehme sportliche Lage der von ihm trainierten Riege nicht in Panik verfallen. „Wir wussten ja vorher, was auf uns zuflattert dieses Jahr“, sagt er. Wer sich vorher schon auf Abstiegskampf eingestellt hat, der erwache schon ein kleines bisschen weniger böse als einer mit hohen Ambitionen, der sich unvermittelt im Keller wiederfindet.

Dennoch ist es natürlich kein Jubel, in den Gehrmann verfällt. „Es dürfte ruhig eine Schippe mehr sein“, sagt er. Drei Punkte sind nicht viel – „auch wenn die meisten anderen ja mehr Begegnungen absolviert haben als wir.“ Aber Selbstläufer werden die beiden nachzuholenden Partien gegen den OSV Hannover und den TSV Godshorn natürlich auch nicht. Ein simples 3 + 6 = 9 wäre in diesem Fall eine deutlich zu ambitionierte Rechnung.

Doch zunächst geht es ja morgen auch erstmal zur SpVgg. Bad Pyrmont. Um 14 Uhr wird angestoßen – so zumindest sieht es der Spielplan vor. Eine große Unbekannte ist natürlich in diesen Tagen die Witterung, auch das gestrige Training der Senfstädter musste verschoben werden. „Wir haben nur diesen einen Platz, und wenn da alle rüberjuckeln“, sagt Gehrmann. Er führt den Satz nicht zu Ende. Dafür aber den folgenden: „Wir müssen auch mal Glück haben und die richtigen Entscheidungen treffen. Das wünsche ich mir für dieses Wochenende, aber auch für die Zukunft.“

Lokalteil HAZ, 06.10.2017

Dominik Trotz

Zwei gehaltene Elfmeter reichen nicht

FC Eldagsen scheitert im Bezirkspokal am FC Lehrte / 3:4-Pleite / Borchardt springt ganz kurzfristig ein

„Hier darfst du heute nicht verlieren.“ So hat Holger Gehrmann, der Trainer des FC Eldagsen, die 3:4-Niederlage nach Elfmeterschießen – am Ende der regulären Spielzeit hatte es 1:1 gestanden – beim klassentieferen FC Lehrte kommentiert. „Aber so reicht es eben auch gegen einen Bezirksligisten nicht“, sagte er zum Aus im Viertelfinale des Bezirkspokals.

Das Spiel hatte noch gar nicht begonnen, da gab es schon die erste Hiobsbotschaft für die Eldagser. Keeper Diego Otniel Marrero Pérez, der den verletzten Stefan Mühlenbruch vertreten sollte, musste aufgrund von Kreislaufproblemen passen. Reserve-Schlussmann Marc-Bennet Borchardt trat deshalb eigens aus Eldagsen den Weg nach Lehrte an und traf erst eine Viertelstunde vor Anpfiff am Hohnhorstweg ein. „Das hat schon gut angefangen“, sagte Gehrmann sarkastisch.

Und auch auf dem Feld wurde es aus Senfstädter Sicht zunächst nicht besser. Ein misslungener Klärungsversuch Borchardts landete nicht dort, wo der Keeper den Ball hatte hinhaben wollen, sondern kurz vor dem Strafraum bei den Lehrtern. Michael Duraj bedankte sich und traf zur Führung für die Gastgeber (24.).

Doch der Klassenhöhere schlug alsbald zurück und erzielte „zu einem guten Zeitpunkt“ (Gehrmann) das 1:1 – kurz vor dem Wechsel hieß der Torschütze nach Zuspiel von Tilman Gust Rune Flohr (42.).

In den zweiten 45 Minuten diktierten die Springer zwar das Geschehen, doch viel mehr als eine Feldüberlegenheit sprang nicht dabei heraus. Die zwingendste Möglichkeit hatte Julian Reygers, dessen Kopfball kurz vor dem Ende an der Latte landete. „Ansonsten haben wir keine Lösungen gefunden“, bemängelte Gehrmann.

Im Elfmeterschießen parierte Borchardt gleich zweimal und hätte sich damit selbst für seine spontane Anreise die Belohnung abholen können. Wären da nicht seine Vorderleute gewesen, von denen gleich drei den Ball nicht an Marc Perrei im FC-Tor vorbei bekamen. Jan Flügge schoss an die Latte, Frederik Reygers und Flohr scheiterten an Perrei. Nur Dominik Trotz und Sebastian Mende verwandelten. Jubeln durften daher letztlich die Lehrter.

FC Eldagsen: Borchardt – Mende, J. Reygers, F. Reygers, E. Engelhardt (65. J. Pérez) – Flügge, Trotz – Gust, Scharmann, Brünig (50. Rülke) – Flohr  

Lokalteil HAZ, 04.10.2017

Nun also doch wieder auswärts

Da hatten sie sich beim FC Eldagsen so gefreut, nach vier Auswärtsspielen in Folge endlich wieder zu Hause antreten zu dürfen, und dann fällt das Landesliga-Spiel gegen den TSV Godshorn aus. So findet die Serie der Auftritte auf fremdem Terrain am morgigen Dienstag eine Fortsetzung. Episode fünf wird beim FC Lehrte ausgetragen, um 15 Uhr wird dort das Viertelfinalspiel im Bezirkspokal angepfiffen. „Wir wollen über das Pokalspiel versuchen, wieder so einen kleinen Rhythmus reinzukriegen“, sagt Trainer Holger Gehrmann.

Beide Teams eint, dass sie in der Punkterunde ein wenig der Musik hinterherlaufen. „Wir woll en natürlich weiterkommen, denn so langsam wird es ja im Pokal auch interessant“, fährt Gehrmann fort. Auch für die Köpfe seiner Spieler wäre ein Erfolgserlebnis wichtig. Personell gibt es keinerlei Änderungen im Vergleich zu den Vorwochen. „Wir wollen uns in Lehrte auch für die Liga etwas stärken“, sagt der Coach. Die letzte Heimpartie des FCL – gestern – fiel übrigens auch dem Wetter zum Opfer.

Lokalteil HAZ, 02.10.2017 

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